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Schulprogramm der Katholischen Grundschule Ellen „Unter dem Regenbogen“

Präambel

Der Schulname ist Leitidee für unsere Erziehungs- und Bildungsarbeit. Der Regenbogen symbolisiert die Verbindung zwischen Gott und den Menschen, die Verantwortung, die wir für unsere Erde in unmittelbarer Nähe (also Heimatort der Kinder) übernommen haben. Unsere pädagogische Arbeit ruht auf den reformpädagogischen Säulen von Peter Petersen, Arbeit, Gespräch, Spiel und Feier. Ein besonderer Schwerpunkt ist das soziale Lernen im gemeinsamen Unterricht mit behinderten und nicht behinderten Kindern. Wir arbeiten als integrative Schwerpunktschule in unserer Gemeinde seit 1990.

1. EINSCHULUNG

Im November werden die Schulneulinge von der Schulleitung auf ihre Schulfähigkeit hin überprüft.

Es werden  mit jedem Kind ca. 20-30 Minuten verschiedene Aufgaben aus verschiedenen Bereichen bearbeitet, damit man sich ein Bild über die Schulfähigkeit des Kindes machen kann. Dabei werden im Wesentlichen die Wahrnehmung, die Denkfähigkeit und die Sprachfähigkeit überprüft. Im Anschluss erhalten die Eltern in einem Informationsgespräch Auskunft über die Schulfähigkeit ihres Kindes. Tauchen Probleme auf, werden die Eltern auf zusätzliche Fördermöglichkeiten und Anlaufstellen für außerfamiliäre Hilfe aufmerksam gemacht (z.B. Sprachtherapie, Ergotherapie, psychologische Beratungsstellen etc.).

Die Eltern werden gebeten, an diesem Tag das vom Kindergarten erstellte Schulfähigkeitsprofil in der Schule vorzulegen.

Kinder, bei denen die Schulfähigkeit im November noch in Frage gestellt ist, werden von der Schulleiterin im Mai oder Juni des darauffolgenden Jahres im Kindergarten erneut auf ihre Schulfähigkeit überprüft. Dies geschieht, damit zu Beginn der Schulzeit sofort differenzierte Fördermaßnahmen ergriffen werden können, um das jeweilige Kind zu fördern und in seiner Entwicklung voran zu bringen.

Auch mit den Erzieherinnen des Kindergartens gibt es intensive Gespräche in dieser Zeit, damit das jeweilige Kind in seiner Ganzheit erfasst wird.

Im Mai oder Juni besuchen die Schulneulinge mit ihren Erzieherinnen an einem Morgen die Schule und nehmen dann bereits am Unterricht der ersten Klasse teil. Dieser Morgen soll ihnen helfen, schon einmal Schulluft zu schnuppern und Vertrauen aufzubauen.

Die zukünftigen Kurslehrerinnen besuchen die Kinder dann noch einmal an einem Vormittag im Kindergarten.

Die Einschulung selbst findet immer am zweiten Tag des neuen Schuljahres statt. Sie beginnt mit einem Wortgottesdienst und der anschließenden Segnung der Kinder durch den Pfarrer.

Beim Eintreffen auf dem Schulhof durchschreiten sie eine lange Gasse, die von allen Kindern der Schule gebildet wird. Die Schulkinder begrüßen die Schulneulinge mit viel Applaus und Hallorufen und nehmen sie so in die Schulgemeinschaft auf.

Im Anschluss daran werden die Kinder durch Lied- und Gedichtbeiträge von den Schülern des zweiten Jahrgangs begrüßt. Danach finden sie sich mit ihrer Kurslehrerin zusammen und gehen in ihr neues Klassenzimmer. Die Kurslehrerin verbringt in der Regel eine Stunde mit den Kindern gemeinsam in der Klasse. Um den Eltern die Wartezeit zu verkürzen, bietet der Förderverein Kaffee und Plätzchen an.

2. UNTERRICHT

In der Grundschule sollen Erziehung und Lernen eine Einheit bilden. Die Kinder sollen lernen, mitzudenken, -planen und -gestalten. Dies spiegelt sich in unseren Zielen wider: So vermitteln wir neben den grundlegenden Kenntnissen und Fertigkeiten in den einzelnen Fächern auch die Fähigkeit zu selbstständigem, verantwortungsvollem und sozialem Handeln. Dabei ist es wichtig, dass sich das Lernen an der Lebenswirklichkeit der Kinder orientiert sowie sachorientiert und sinnstiftend ist.

Kinder kommen mit verschiedenen Voraussetzungen in die Schule, die im Unterricht berücksichtigt werden müssen. Daher legen wir großen Wert auf Differenzierung in gebundenen und offenen Unterrichtsformen, im Förderunterricht (für alle Kinder) und auch bei den Hausaufgaben. So können die Kinder die grundlegenden Ziele auf unterschiedlichem Niveau, zu verschiedenen Zeiten und auf verschiedenen Wegen erreichen.

Auf diese Weise werden sie weder über- noch unterfordert und die Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft sowie Lernfreude können leichter erhalten werden.

Dazu tragen auch differenzierte Klassenarbeiten und die entsprechende Beurteilung bei. So ergeben sich in den einzelnen Fächern beispielsweise folgende Differenzierungsmöglichkeiten:

Mathematik

  • Zusatzaufgaben
  • besondere Hilfsmittel
  • größerer Bearbeitungszeitraum

Sprache

  • Grund- und Erweiterungstexte bei Diktaten
  • Lückendiktate, Abschreibübungen
  • differenzierte Aufsätze (Wortmaterial, Formulierungshilfen, Bildmaterial, Überarbeitungshilfen, keine Zeitvorgaben)                      

Bei der Beurteilung der Leistungen steht der individuelle Lernfortschritt im Vordergrund. Deshalb werden die zum Teil pädagogischen Noten durch zusätzliche Kommentare erläutert.

Weitere Besonderheiten des Unterrichts und der Unterrichtsvorbereitung:

  • Innerhalb einer Jahrgangsstufe wird der Unterricht (auch Klassenarbeiten) gemeinsam vor- und nachbereitet.
  • Ein gegenseitiger Austausch (fachlich, pädagogisch, …) findet auch in regelmäßigen Dienstbesprechungen statt.
  • Es besteht die Möglichkeit einer flexiblen und störungsfreien Unterrichtsgestaltung, da an unserer Schule der starre 45–Minuten-Rhythmus (Fehlen der Klingel) aufgehoben ist.
  • Durch den Einsatz von Computern im Unterricht können sich die Kinder mit diesem mittlerweile sehr wichtigen Medium auseinandersetzen und vertraut machen.
  • Kommunikative und soziale Fähigkeiten werden durch regelmäßige Gesprächskreise gefördert.
  • Unser Unterricht ist fächerübergreifend angelegt und orientiert sich an jahreszeitlichen und örtlichen Gegebenheiten.
  • Freiarbeit und Wochenplan sind ein regelmäßiger Bestandteil.
  • Eltern unterstützen durch regelmäßige Lesezeiten den Leselernprozess.
  • Klassenraumgestaltung unter Berücksichtigung von Schülerwünschen
  • Rituale und mit den Schülern vereinbarte Regeln geben den Kindern im Schulalltag Sicherheit und Orientierung und tragen zu einer angenehmen Atmosphäre bei.

Durch übertragene Ämter (Klassendienste, Mülldienst, Kakaoverteilung für alle Klassen) lernen die Schüler Verantwortung zu tragen und sich selbständig zu organisieren.

3. BEWEGTE SCHULE

Zu unserer ganzheitlichen Arbeitsweise, dem Lernen mit Kopf, Herz und Hand gehört Bewegung unbedingt dazu. Jede Stammgruppe hat eine Spielkiste, die mit altersgerechten Spielen gefüllt ist. Die Kinder können in den Hofpausen die Spiele mit nach draußen nehmen (z.B. Bälle, Seilchen, Diabolo, Stelzen etc.).

Auf dem Schulhofgelände haben wir Klettergerüst, Tischtennisplatte,  Reckstangen, Wackel- und Balancierbalken, ein Mehrfachspielgerät, eine Nestschaukel, zwei Schaukeln und einen Sandkasten installiert. Mit Hilfe des Fördervereins und ortsansässiger Firmen wurde ein großes Ballspielfeld für Fußball- und Basketballspiele gebaut.                                                         

Den Kindern steht also während der Pausen ein breit gefächertes Bewegungsangebot zur Verfügung.

In 3 Ruhebereichen, bestehend aus einer achteckigen Bank mit passendem Tisch und einer halbrunden Sitzbank, halten sich die Kinder auf, die sich in Ruhe etwas erzählen wollen, malen oder lesen.

Auch die tägliche Bewegungszeit in den Klassen führen wir mit den Kindern durch, weil diese Auflockerungs- und Bewegungsspiele zur Rhythmisierung des Unterrichts beitragen (siehe auch Klasse 2000).
Die Kinder können ihren Bewegungsdrang abbauen, entspannen, Spaß haben und neue Kräfte fürs Lernen sammeln.

Im Rahmen des Sportunterrichtes haben wir für die Klassen 3 und 4 die Inhalte des vielseitigen Mannschaftswettbewerbs aufgenommen. In den Jahrgängen 1 und 2 sind wir bemüht, Bewegungsgrundfertigkeiten weiter zu entwickeln oder zu verbessern (z.B. springen, laufen, klettern, balancieren, Bälle werfen und fangen, Arbeit mit Seilchen/Reifen u.ä. Materialien, rhythmisches Bewegen und Tanz). Im jährlichen Wechsel bieten wir für die Jahrgänge 1 und 2 die Kinder-Olympiade und für die Jahrgänge 3 und 4 den vielseitigen Mannschaftswettbewerb als Sportwettkampf an.

Für die Kinder mit Bewegungsauffälligkeiten gibt es, falls Lehrerstunden vorhanden, einmal wöchentlich ein psychomotorisches Zusatzangebot, bei dem in kleinen Gruppen Bewegungsdefizite abgebaut werden sollen.

Ein Schwerpunkt im Rahmen unseres alle 2 Jahre stattfindenden Schulfestes ist das Spielefest. An diesem Tag gibt es ein umfangreiches Spielangebot von Geschicklichkeitsspielen über Laufspiele bis hin zum Hindernisrennen. Die Kinder können einen ganzen Tag nach Herzenslust spielen. An jeder Spielstation erhalten sie einen Stempel auf ihrer Spielkarte. Wenn die Karte mit 12 verschiedenen Stempeln gefüllt ist, erhalten die Kinder zur Belohnung einen kleinen Preis. Wer will, startet dann mit der nächsten Spielekarte in die nächste Spielrunde.

4. ERZIEHUNGSARBEIT

Die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Erziehung ist die enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule. Dabei ist es wichtig, die von uns als unabdingbar gesehenen Werte den Eltern transparent zu machen. Ziel ist es, sie dann gemeinsam den Kindern zu vermitteln.

  • Unser Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf                                                      
  • Achtung des Anderen
  • Akzeptanz sowohl auf der persönlichen als auch der sächlichen Ebene
  • Mitmenschlichkeit
    • Höflichkeit
    • Rücksichtnahme
    • Hilfsbereitschaft
    • Ehrlichkeit (eigenen Schuldanteil erkennen und eingestehen)
    • Teilen
  • Mitverantwortung
    • positive Einstellung zu Schule und zum Lernen
    • eigene Lernbereitschaft
    • Unterstützung anderer (bereitwillig und ohne Selektion )
    • Helferprinzip
    • Benennen von „Experten“ für ein bestimmtes Thema
    • Übernahme von Klassenämtern
  • Zusammenarbeit mit
    • Gesundheitsberater von Klasse 2000
    • Erziehungsberatungsstellen
    • Schulpsychologischer Dienst
    • SPZ
    • Erziehungsberatungsstelle des SKF
    • Tagesgruppe Hambach
    • Psychologische Praxen
    • Rurkreisschule

Notwendige Voraussetzungen, die es den Schülern ermöglichen, problemloser den Einstieg in Schule und Schulleben zu finden, werden den Eltern, die ihr Kind an unserer Schule einschulen wollen, im Vorfeld bei einem Informationsabend bekannt gegeben. Ferner erhalten die Eltern wichtige Informationen zu Schwerpunkten unseres Schulprogramms und unserer täglichen Arbeit (siehe Seite 8 bis 10).

Elterninfo

Soziales Miteinander

  • auf andere zugehen können
  • mit anderen etwas gemeinsam machen
  • auf andere Rücksicht nehmen
  • nicht vordrängen, sondern abwarten können
  • „Schwächeren“ helfen (Helfersystem)
  • sich für andere einsetzen
  • Höflichkeit
  • Toleranz (eine Entschuldigung abwarten und annehmen können)
  • für andere etwas übernehmen (aufräumen, …)

Gesprächsführung

  • anderen zuhören / andere ausreden lassen
  • nicht dazwischen rufen
  • sich anderen mitteilen
  • Sätze / Gedanken zu Ende führen

Konfliktverhalten

  • Konflikte „gewaltfrei“ lösen
  • Schuldanteil in Gesprächen herausfinden und annehmen
  • nicht jede Kleinigkeit „petzen“, sondern auch selbst Lösungen suchen
  • sich in angemessener Form „wehren“
  • sich entschuldigen können

Kulturtechniken

  • schneiden (an einer Linie entlang)
  • Kleber umsichtig und dosiert gebrauchen
  • Materialien sorgsam und sparsam verwenden
  • Schuhe binden
  • Reißverschluss schließen
  • knöpfen
  • Umgang mit angemessener Literatur
    • zu Bildern erzählen
    • Bücher vorlesen, darüber sprechen

Im Rahmen unserer Erziehungsarbeit legen wir außerdem auf folgende Schwerpunkte wert:

  • Integration aller Schüler im Klassenverband: „Jeden so annehmen, wie er ist“
    • Gespräche mit Eltern und/oder Schülern zur Klärung der Ursachen
    • Entwicklung von Eingliederungskonzepten / Hilfsprogrammen
    • Akzeptanz seitens der anderen Schüler wird herbeigeführt
  • Integration von Schülern mit Behinderungen (s. Integration)
  • Förderung und Festigung der Selbstständigkeit
    • Umgang mit variablen Unterrichtsformen (s. Unterricht)
    • Arbeitshaltung (Hausaufgaben, Erledigung von Ämtern , …)
    • Organisation (Arbeitsplatz und Arbeitsmaterial)
  • Streitschlichtung
    • Unmittelbare Gespräche mit den am Konflikt Beteiligten und dem zuständigen Lehrer. Ziel der Gespräche ist es, Konfliktauslöser zu erkennen und Konflikte zu bewältigen.
    • Klassenbriefkasten und Klassenrat sind am Freitag Bestandteile des Wochenabschlusskreises
  • Umweltbewusstsein
    • verdeutlicht durch den Namen „Unter dem Regenbogen“ (s. Vorwort)
    • adäquater Umgang mit Tieren und Pflanzen
    • Müllvermeidung (Kakao in Flaschen, Trinkflasche, Brotdose)
    • Müllbeseitigung (Aufräumen auf dem Schulhof)
    • Mülltrennung / entsprechende Abfallbehälter stehen in den Klassen
    • Verwendung von umweltfreundlichen Arbeitsmaterialien
  • Leben unter Einbeziehung religiöser Werte (s. Vorwort)
  • Umgangsformen
    • am Beispiel Geburtstagsfrühstück
      • Verhalten des „Gastgebers“
      • Würdigung des „Gastgebers“ (Lied, Geburtstagsbuch bzw. –Bild)
      • Tischmanieren
    • Begrüßung, Verabschiedung
  • Gesundheitserziehung
    • Klasse 2000
    • Zahnhygiene
    • gesunde Ernährung (gemeinsames Frühstück)
  • Medienerziehung
    • kritische Auseinandersetzung mit Medien
    • adäquater Umgang mit Medien (Fernsehkonsum, Computerspiele)
    • Umgang mit Werbung
  • Bewusstsein für die Nöte bzw. Andersartigkeit von Menschen entwickeln
    • St-Martins-Aktion (Geld spenden)
    • Sponsored walk für unsere Partnerschule in Indien

5. ELTERNARBEIT

Offene Schule bzw. transparente Schule bedeutet bei uns vor allem, dass wir die Eltern sehr intensiv in unserer schulische Arbeit einbeziehen.

  • Beteiligung an Aktivitäten
    • Wandertage
    • Exkursionen
    • Klassenfahrten
    • Vorbereitung und Durchführung von Festen
    • Ausrichtung von Geburtstagsfrühstücken
  • Einbeziehung in die Unterrichtsarbeit
    • Lesemütter / -väter
    • Schwimmmütter / -väter
    • Unterstützung bei Unterrichtsaktionen (Plätzchen backen, …)
    • Begleitung von Projektarbeit
    • Laternen – bzw. Adventsbasteln
    • Erstellen von Arbeitsmaterialien 

Darüber hinaus bedeutet Elternarbeit für uns auch Hilfestellung in pädagogischen und erzieherischen Fragen zu geben. Dazu gehören

allgemein

  • Elternstammtische (zwangloser Austausch zwischen Eltern und Eltern bzw. Eltern und Lehrern ) 
  • Elternabende mit Vorträgen zu pädagogischen Schwerpunkten
  • z. B. VHS: Angst, Wut und Aggression
  • Polizei: Prävention („Nein sagen“)
  • Gesundheitsberater mit Infos zu Klasse 2000

im Einzelnen

  • regelmäßige Elterngespräche außerhalb der vorgeschriebenen Elternsprechtage
  • Problem erörtern
  • Vereinbarungen treffen
  • Einhaltung überprüfen
  • Vermittlung von Beratungsstellen
  • Förderpläne besprechen

6. SCHULLEBEN

In der täglichen Schulpraxis stellen wir immer wieder fest, dass sich das Lernen nicht immer nur auf den Unterricht in der Klasse beschränken kann, sondern dass  sich vielfältige, alternative Möglichkeiten ergeben, Fertigkeiten zu vermitteln oder Fähigkeiten zu erwerben.

Um unmittelbare Erfahrungen zu sammeln bieten sich verschiedene außerschulische Lernorte an; eine positive Atmosphäre schaffen wir insbesondere durch die gemeinsame Veranstaltung von Festen und Feiern innerhalb der Schule. Schulleben bedeutet für uns auch, die Familien der Kinder mit einzubeziehen, indem wir sie einerseits zu einer aktiven Mitarbeit einladen und andererseits intensiv in ihrer Erziehungsarbeit unterstützen.

Feste, Feiern und gemeinsame Gottesdienste   

Folgende Aktivitäten haben wir in der Vergangenheit in unregelmäßigen Abständen immer wieder eingeplant:

Schulfeste mit der ganzen Schule

  • Spielfeste
  • Trödelmärkte
  • Projektwochen mit Präsentationstag

Schulfeiern mit der ganzen Schule

  • Einschulungsfeiern
  • Entlassfeiern
  • Geburtstagsfeiern der Lehrer
  • Adventssingen
  • Karnevalsfeiern (teilweise als Spieletage)

Schulfeiern innerhalb der Klassengemeinschaften

  • Weihnachtsfeiern
  • Sommer- / Grillfeste
  • Geburtstagsfeiern der Schüler und Lehrer

Wortgottesdienste zu ausgewählten Festen des Jahreskreises

  • Einschulung
  • Erntedank
  • St. Martin
  • Weihnachten
  • Ostern
  • Entlassung

Sonstige Aktivitäten

Angebote innerhalb der Schule

  • Projekte zu unterschiedlichen Themen wie z.B. Umwelt, Menschen früher, Pausenspiele
  • Teilnahme an Wettbewerben in den Bereichen Sport, Kunst, Mathematik, Deutsch, Umwelt
  • Teilnahme an Hilfsprojekten z.B. Kindermissionswerk, Wasser für den Senegal, Gedicht-, Musik- und Lesevorträge der 3. und 4. Jahrgänge
  • Pausenhofgestaltung mit verschiedenen Kletter- und Spielgeräten
  • Schulbücherei

Angebote im außerschulischen Bereich 

  • Theaterbesuche in Merzenich, Düren, Köln, Aachen 
  • Exkursionen (s. Öffnung von Schule)

Die positive Resonanz von vielen Seiten und die überaus zahlreichen Teilnehmerzahlen haben uns immer wieder darin bestärkt, diesen Weg weiter zu gehen.

Außerschulische Lernorte

Je nach Unterrichtsinhalten nutzen wir mit unseren Schülern auch vielfältige Möglichkeiten außerhalb der Schule, indem wir Unterrichtsgänge und Exkursionen zu entsprechenden Fachleuten vor Ort unternehmen. So können sich die Schüler auf anschauliche Weise das jeweilige Thema  erarbeiten und wichtige Aspekte aktiv erleben.

In der Erlebnisumwelt unserer Kinder bieten sich zum Beispiel folgende Besuche an:

  • Stadtbücherei Düren
  • Feuerwehr
  • Rheinbraun
  • Brückenkopfpark Jülich  (grünes Klassenzimmer)
  • Besuch der Kirche in Ellen
  • Zuckerrübenernte
  • Walderkundung mit dem Förster
  • Polizei
  • Bäckerei
  • Papiermuseum
  • Zoo ( Aachen, Köln, Jülich)
  • Bauernhof 
  • Burg Nideggen         

6.1 Öffnung von Schule

Öffnen für Eltern

  • Unterrichtshospitationen
  • Helfer bei Bastelaktionen und Projekten
  • Begleitung von Exkursionen, Klassenfahrten
  • Unterstützung von Unterrichtsvorhaben z.B. Erntedankaktionen (siehe auch „Elternarbeit“)

Öffnen für Kindergarten        

  • Besuch der kommenden Schulneulinge in der Schule
  • Einladung zu Festen und Veranstaltungen
  • Besuch der zukünftigen Klassenlehrerinnen im Kindergarten
  • Austausch von Informationen zwischen Kindergarten und Schule

Öffnen für Kollegen anderer Schulen     

  • Hospitationen von Kollegen der weiterführenden Schulen
  • Fortbildungen in der Schule ( Arbeitskreis weiterführende Schulen, ADS-FB)
  • Hospitationen von Praktikanten

6.2 Kooperation mit außerschulischen Partnern

Häufig wenden sich Eltern mit Fragen und Problemstellungen an uns. Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir in Gesprächen die Eltern umfassend zu beraten. Darüber hinaus verweisen wir an entsprechende Fachleute wie zum Beispiel Beratungsstellen, Ärzte, Psychologen, Logopäden, Ergotherapeuten, usw. und bieten diesen Institutionen von unserer Seite Kooperation an.

Weiterhin findet zu besonderen Themenbereichen eine zeitweise intensive Zusammenarbeit mit Ansprechpartnern bzw. Experten und Institutionen statt:

  • Förderverein
  • Arbeiterwohlfahrt
  • Musikschule
  • Sportvereine
  • Verkehrswacht
  • ADAC (Radfahrsicherheitstraining)
  • Polizei (Bordsteintraining/ Gefahrensituationen im Straßenverkehr)
  • Puppentheater für die Verkehrserziehung in Klasse 1
  • VHS
  • Kommissariat für Vorbeugung (Sexueller Missbrauch, Drogenprävention: hier auch Eltern- und Schülerberatung vor dem Wechsel in die weiterführende Schule) 

6.3 Kooperation mit anderen Schulen

Praktika-Angebote für Schüler der Schulen im Sek I – Bereich

Hospitationsangebote für die Kollegen im Sek I – Bereich (Übergang von Klasse 4 in Klasse 5)

Austausch mit Kollegen aller Schulformen im Arbeitskreis Weiterführende Schulen (zweimal jährlich)

7. BERATUNG

Der Bereich der Beratung nimmt in unserem Schulalltag einen breiten Raum ein und erstreckt sich auf 3 wesentliche Punkte:

7.1 Beratung von Eltern durch Lehrer

Um mit Eltern ins Gespräch zu kommen, bietet jeder Klassenlehrer eine feste Sprechstundenzeit an, während der er den Eltern im Verlauf des Schuljahres zur Verfügung steht. Die jeweiligen Sprechzeiten werden zu Beginn des Schuljahres mitgeteilt (siehe auch Homepage) und die Eltern können diese nach vorheriger Anmeldung wahrnehmen.

Wenn ein Problem keinen Aufschub duldet, kommt es auch häufig vor, dass Termine kurzfristig vereinbart werden. Die Beratung erstreckt sich von Erziehungshilfen über Anregung zu außerschulischer Förderung oder therapeutischen Maßnahmen bis hin zu konkreten Absprachen und Vereinbarungen, die helfen sollen, entstandene Probleme zu lösen, z.B.:

  • Was kann man tun, wenn das Kind ständig vergisst, die Hausaufgaben zu machen?
  • Wie kann man die Hausaufgabensituation stressfreier gestalten?
  • Wie verhält man sich, wenn ein Kind auf dem Schulhof immer wieder in Streitigkeiten und Konflikte verwickelt ist?
  • Wie viel Fernsehen ist gut für mein Kind?
  • Wer hilft meinem Kind weiter, wenn es motorische oder sprachliche Probleme hat?
  • Welche gemeinsamen Maßnahmen in Elternhaus und Schule können wir ergreifen, damit langfristige erzieherische Erfolge erzielt werden?

Bei der Lösung dieser oder ähnlicher Probleme versuchen wir in Beratungsgesprächen Hilfen zu geben, in manchen Fällen zwei bis dreimal im Jahr, in anderen Fällen wöchentlich, bei besonderem Bedarf sogar manchmal täglich. 

7.2 Beratung von Kollegen durch Schulleitung

Auch zwischen Schulleitung und Kollegen finden Beratungsgespräche mit wechselnden Schwerpunkten statt.

  • Welche Maßnahmen können noch helfen z.B. einen auffälligen Schüler besser zu integrieren?
  • Sollen die Gespräche und Absprachen mit Eltern intensiviert werden?
  • Wie können wir die Teamarbeit zwischen Sonderschullehrer und Grundschullehrer optimaler gestalten?

Diese Fragen und viele andere werden gemeinsam im Team oder in Einzelgesprächen diskutiert, um die erzieherische Arbeit erfolgreich zu gestalten. Teamgespräche zwischen Sonderschulkollegen, den jeweiligen Klassenlehrern und der Schulleitung finden zu Beginn des Schuljahres und im Sinne von Evaluation zum Ende des Schuljahres regelmäßig statt.

7.3 Beratung der Kollegen untereinander

In den wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen der einzelnen Jahrgangsstufen werden viele pädagogische und methodisch/didaktische Überlegungen diskutiert, die mit allem im Zusammenhang stehen, was mit Unterrichtsgestaltung, Unterrichtsinhalten und unserer Erziehungsarbeit zu tun hat.

Die Inhalte der Wochenpläne werden dann evaluiert und aktualisiert.

Unser Umgangston ist offen und ehrlich. Wir können uns gegenseitig unsere erfreulichen Erlebnisse erzählen, aber auch Enttäuschung oder Frust mitteilen. Wir hören einander zu und nehmen die Probleme des anderen ernst. Wir bieten gegenseitig Hilfen an, geben unsere Erfahrungen untereinander weiter.

Wir tauschen unsere Materialien aus und ergänzen sie. Wir sprechen unsere Unterrichtsinhalte ab und planen die Schulwoche gemeinsam.

An jedem ersten Donnerstag im Monat führen wir eine Dienstbesprechung durch, um über die aktuellen Probleme im Gespräch zu sein. (s.o.)

7.4 Erziehungsvereinbarung

Bei Kindern, die eine umfassende Unterstützung benötigen, erscheint es uns wichtig gemeinsam mit den Eltern Erziehungshilfen zu vereinbaren. Aus ihnen wird deutlich, welchen Anteil die Schule übernimmt. Es wird aber genauso deutlich, welchen Anteil Eltern übernehmen müssen. Konzepte werden gemeinsam entwickelt. Die Ziele sind kurzfristig gesteckt, damit sie erreichbar bleiben. In regelmäßigen Abständen wird der Erfolg überprüft.

8. INTEGRATION

Die Integration hat an unserer Schule eine lange Tradition. In der Regel arbeiten 2 Sonderschulkolleginnen an unserer Schule und betreuen je nach Schuljahr 10 bis 14 Kinder. Die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen werden in den ersten beiden Stunden nach den dafür bestimmten Richtlinien in einer Kleingruppe gefördert. Die zielgleichen Kinder im Gemeinsamen Unterricht haben Sprachbehinderungen, Körperbehinderungen, Lernschwierigkeiten oder Erziehungsschwierigkeiten. Sie werden nach den Richtlinien der Grundschule gefördert. Dazu begeben sich die Sonderschulkolleginnen in die Teamarbeit in die verschiedenen Stammgruppen.

Im Rahmen der Wochenplanarbeit gibt es für diese Kinder in den Stammgruppen täglich ein differenziertes Lernangebot, das auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder abgestimmt ist und sowohl in der qualitativen als auch in der quantitativen Anforderung stark differenziert ist.

Als zusätzliche Fördermöglichkeiten sind spezielle Trainings in Wahrnehmung, Psychomotorik und künstlerischer Gestaltung im Stundenplan enthalten.

Über die Lernfortschritte, das jeweilige Förderprogramm, die Elternberatung und die Erstellung der Zeugnisse müssen sich die Sonderschullehrerinnen und die Stammgruppenlehrerinnen intensiv austauschen. Schriftlich zu fixierende Inhalte müssen koordiniert und abgesprochen werden. Dies erfordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an Flexibilität, Arbeitsaufwand und Kooperationsbereitschaft.

In regelmäßigen Abständen führen wir pädagogische Konferenzen durch, bei denen Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit im GU auf der Tagesordnung stehen. Dies erfolgt teils in Eigenregie, teils jedoch auch mit Moderation von außen (z.B. Schulamt, schulpsychologischer Dienst, Institute für Lehrerfortbildung etc.). ( s. auch Pkt. 14)

9. MEDIENKONZEPT

Die Schule verfügt z.Zt. über 16 neue Computer in den Klassen und alle sind mit Internetanschluss versehen. Im Medienraum gibt es noch einmal 10 Arbeitsplätze. Ein Beamer kann ebenfalls eingesetzt werden.

In einer Ganztagskonferenz haben wir uns über Lernprogramme informiert, sie ausprobiert und diskutiert. Anschließend wurden für die Fächer Mathematik, Sprache und Sachunterricht die Programme angeschafft, die uns praktikabel und sinnvoll erschienen. Bei dieser Entscheidung war es uns besonders wichtig, dass die Lernprogramme auch Differenzierungsmöglichkeiten für unsere integrativen Kinder enthalten. 

Die Kinder werden in den Klassen in die Arbeit mit „Kinder-Suchmaschinen“ eingewiesen. So können sie zunehmend selbstständiger Informationen beschaffen.

Die Arbeit der Kinder am Computer ist regelmäßiger Bestandteil unseres Unterrichts.

Fachliche Unterstützung erhalten wir durch die Mitarbeiter des Schulsupports Jülich.

10. JAHRGANGSÜBERGREIFENDES ARBEITEN

Seit Beginn des Schuljahres 2004/2005 arbeiten wir in den Jahrgängen 1 bis 3 morgens in der 3. und 4. Stunde in jahrgangsübergreifenden Stammgruppen. Dies gilt für die Zeit von dienstags  bis donnerstags. Der Freitag wird ganz in der Jahrgangsmischung unterrichtet. Einbezogen sind die Fächer Sport, Musik und Kunst;  darüber hinaus die Wochenplanarbeit. (s. Struktur der Schulwoche)

10.1 Unsere Leitideen

Wir verstehen uns als Lebensgemeinschaftsschule, in der behinderte und nicht behinderte Kinder im Zeichen des Regenbogens miteinander leben und lernen. Kinder, Eltern und Lehrer wollen dieses Schulleben gemeinsam gestalten.

Unsere Schulkultur ist geprägt durch Offenheit und eine Erziehung zum demokratischen, friedfertigen Mit- und Füreinander. Sie dient als Lebens- und Erfahrungsraum für alle Kinder.

Wir wollen eine humane und kindgerechte Schule, in der Kinder lernen sich in gegenseitigem Respekt zu begegnen; eine Schule, in der es selbstverständlich ist, dass es verschiedene Formen von Begabungen und verschiedene Formen von Lernen gibt.

Unser Schulklima soll dazu beitragen, jedes Kind in seiner Ganzheit zu sehen und es in seiner gesamten Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Dazu beschreiten wir Wege eines in seiner Qualität und Quantität stark differenzierten Unterrichtes.

So war es nur konsequent den Unterricht in Teilen des Morgens auf Jahrgangsübergreifendes Arbeiten umzustellen.

10.2 Struktur der Schulwoche

Die Kernfächer werden jahrgangsbezogen unterrichtet, die musischen Fächer und der Sportunterricht finden in der Jahrgangsmischung statt.

Der Freitag ist zur Gänze in den Stammgruppen organisiert. Diese Zeit wird mit einem musisch-kreativen Block des Kunst- und Musikunterrichtes gefüllt.

Die Inhalte der Arbeit in den Stammgruppen sind, angelehnt an die reformpädagogischen Ideen von Peter Petersen in Wochenplänen aufbereitet. Diese sind fächerübergreifend angelegt für die Bereiche Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Wahrnehmung, Konzentration und Feinmotorik.

10.3 Lernstandserfassung und Beurteilung

Laut Beschluss der Lehrerkonferenz erfolgen die Lernstandserfassung und die Beurteilung der Kinder gemeinsam durch den Stammgruppenlehrer und den Kurslehrer. Die Erstellung der Zeugnisse vor dem Hintergrund dieser gemeinsamen Einschätzung ist Aufgabe des Stammgruppenlehrers.
Sowohl in den Kursen als auch in den Stammgruppen werden entsprechende Protokollbögen durch die jeweils verantwortliche Kollegin oder den Fachlehrer geführt. Die Ergebnisse werden in den Konferenzen zusammengeführt und stellen eine ganzheitliche Beurteilung jedes Kindes dar.

Das Zeugnis haben wir in seiner äußeren Form mit Beginn des Schuljahres 07/08 in Ankreuzzeugnisse umgewandelt. Die Vorgehensweise wurde der Schulpflegschaft und der Schulkonferenz erläutert. Der Beschluss in der Schulkonferenz zur Umstellung erfolgte einstimmig.

Förderpläne und Förderempfehlungen werden ebenfalls in enger Zusammenarbeit zwischen Kurs- und Stammgruppenlehrer erstellt. Bei den Kindern im Gemeinsamen Unterricht wird die Sonderschulkollegin mit einbezogen. Die von uns benutzten Raster und Bögen wurden jährlich überarbeitet und verbessert.

10.4 Austausch

Der Austausch zwischen Lehrern und Eltern findet in regelmäßigen Gesprächen (teils täglich oder wöchentlich) statt und ist intensiver Bestandteil der Förderung unserer Kinder.

Häufig werden in Gesprächen überschaubare Ziele bezogen auf häusliche Unterstützung, Förderung und Erziehungsmaßnahmen vereinbart, die in einem kurzen Zeitrahmen von 3 bis 4 Wochen auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. Gesprächsprotokolle werden angefertigt und in die jeweilige Schülerakte geheftet.

Mit den verschiedenen Kindergärten finden regelmäßige Gespräche statt, besonders in der Zeit der Überprüfung der Schulfähigkeit. Im Rahmen der FLEX sind in Bezug auf die Bildungsdokumentation im Rahmen mehrerer Treffen von Schul- und Kindergartenträger, Leiterinnen der Kindergärten und Schulleitungen der Grundschulen Vorgehensweisen vereinbart worden.

Kontakte mit außerschulischen Einrichtungen (Therapeuten, schulpsych. Dienst, Ärzten, etc.) bestehen immer schon. Bei Bedarf werden Gespräche geführt um Rat und Unterstützung einzuholen oder die Förderung eines Kindes abzurunden.

11. PLANUNG VON SCHULENTWICKLUNG

11.1 Entwicklungsziele

Ein Entwicklungsziel ist der weitere Ausbau der Qualität im offenen Ganztag durch Einbeziehung außerschulischer Kooperationspartner, z.B. Selbstverteidigung, Theaterpädagogik, Tanz- und Rhythmusangebot etc.

Die nächste große Aufgabe wird darin bestehen, die Kinder, die aus Flüchtlingsfamilien stammen und an unserer Schule angemeldet sind, mit der deutschen Sprache vertraut zu machen und in den Schulalltag zu integrieren. Dazu muss auch ein besonders angepasstes Förderkonzept für alle Fachbereiche entwickelt werden.

11.2 Fortbildungsplan

Durch die veränderte Schülerschaft in der neuen SEP (kein Schulkindergarten mehr, veränderter Stichtag, häufigere Einschulung auf Antrag) halten wir es für dringend erforderlich, den Unterricht noch intensiver als bisher sowohl in Qualität als auch in Quantität zu differenzieren. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei immer auch unseren Schülern im Gemeinsamen Unterricht.
Durch die veränderte Zusammensetzung unseres Kollegiums ist auch eine erneute Auseinandersetzung mit dem GU erforderlich.

In den letzten Jahren haben wir uns mit den nachfolgenden Themen beschäftigt

  • Gemeinsames Lernen  im Focus
  • bisherige Vereinbarungen laut Konferenzbeschlüssen
  • Teamarbeit
  • Förderpläne, Evaluation der Beobachtungsbögen
  • Anpassung an die veränderten Zeugnisse
  • Förderung der Lesekompetenz
  • Entwicklung eines Konzeptes in kollegiumsinterner Arbeit
  • veränderte Unterrichtskonzepte für die mathematischen Inhalte „Knacken-Knobeln“ und „Geometrie“
    hier insbesondere die Erweiterung der Wochenpläne in diesen Bereichen
  • individuelle Förderung
  • Methodenvielfalt
  • Trommeln und Körperpercussion
  • DEIF-Mappe als neues Instrument zur Dokumentation einer individuellen Förderung (s. auch Pkt. 14)

12. GESUNDHEITSERZIEHUNG

Ein Teil der Gesundheitserziehung erstreckt sich auf die Themen Ernährung und Bewegung und wird in den Fächern Sachunterricht und Sport und täglicher Bewegungszeit abgedeckt.

12.1 Programm Klasse 2000

Darüber hinaus hat im Schuljahr 2004/2005 das Projekt „Klasse 2000“ erstmals an unserer Schule in 2 Klassen stattgefunden. Die Resonanz bei Lehrern, Schülern und Eltern war so groß, dass wir es ab 2006/2007 durch Beschluss der Schulkonferenz als festen Punkt in unser Schulprogramm aufgenommen haben.

Seit dieser Zeit sind alle Jahrgangsstufen an der Gesundheitserziehung im Rahmen dieses Projektes beteiligt. Unterstützung und Begleitung erfahren wir durch die zuständige Gesundheitsberaterin. Zu verschiedenen Schwerpunkten erteilt sie den Unterricht, z.B. bei den Themen Abenteuer Atem, Spiele mit dem Schwungtuch, Herz und Blutkreislauf, Werbebotschaften durchschauen (z.B. Zigarettenwerbung).

Die restlichen Themen werden in Form von Lehrerstunden den Kindern näher gebracht.

Stellvertretend seien einige Inhalte genannt:

  • Die wichtigste Säule der Welt (Wirbelsäule)
  • Der Weg der Nahrung
  • Ich und die anderen
  • Alkohol und Tabak kritisch beurteilen

Zu diesem Programm gehört eine regelmäßige Elterninformation und teilweise auch Teilnahme der Eltern am Unterricht bei verschiedenen Themen.

12.2 Zahnprofilaxe

Einmal jährlich besucht die Gesundheitsberaterin des Kreises Düren, die für die Zahnprofilaxe zuständig ist, alle Klassen unserer Schule.

Dabei erfahren die Kinder viel über gesunde Ernährung, Zahnpflege und die Aufgabe des Zahnarztes.
In Form von Stationenarbeit setzen die Kinder sich auf vielfältige Weise mit dem Thema „Zahngesundheit“ auseinander.

13. SCHULSOZIALARBEIT

Seit 2 Jahren ist die Schulsozialarbeit ein fester Bestandteil unserer schulischen Arbeit.

In enger Kooperation mit der Sozialarbeiterin der Gemeinde mit festen Kontaktstunden wurde diese Arbeit allmählich aufgebaut und erweitert.

Kinder, die es wollen oder aus Sicht der Stammgruppenlehrerin als Hilfe erfahren könnten, haben in diesen Kontaktstunden in Einzel- oder Gruppentreffen die Möglichkeit zu erzählen, sich Hilfe zu holen, Probleme zu erörtern und vielleicht Lösungen zu finden.

Wenn es gewünscht wird, kann die Hilfe auch auf den familiären Bereich ausgeweitet werden. Behördengänge, Anträge auf staatl. Unterstützung, Hinweise zu anderen Arten von Unterstützung können durch die versierte Sozialarbeiterin gegeben und dann die entsprechende Unterstützung in Anspruch genommen werden. Sie ist die Fachfrau, die sich auskennt mit der Sozialgesetzgebung (Zuschüsse für Klassenfahrten, Theaterbesuche, Schulmaterial etc.

14. INKLUSIONSKONZEPT

14.1 Diagnostik und Förderplanung

Eine zunehmende Heterogenität in den Klassen erfordert den Einsatz verschiedener Formen der Diagnose, um einen individuellen Förderbedarf  bei Schülern festzustellen.

Diese pädagogische Diagnose, bei der Klassenlehrer, Fachlehrer und die sonderpädagogische Fachkraft eng zusammen arbeiten, umfasst an unserer Schule:

  • Lernprozessbeobachtungen (besonders in den ersten Wochen der Schuleingangsphase), um die Lernausgangslagen der Schüler zu erfassen
  • regelmäßige Lernstandserhebungen im Laufe eines Schuljahres
  • vergleichbare Lernstandserhebungen am Ende eines Schuljahres
  • Diagnoseverfahren zum Erkennen einer Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Dyskalkulie

Mit Hilfe dieser Diagnoseformen ist es möglich, einen Förderbedarf festzustellen, individuelle Fördermaßnahmen in Förderplänen festzuhalten und umzusetzen.

Diese Fördermaßnahmen werden gemeinsam von Fachlehrerin und sonderpädagogischer Fachkraft erstellt, in einer Förderkonferenz vorgestellt, festgelegt und in einem Elterngespräch mit den Eltern besprochen.

Förderpläne werden an unserer Schule im Rahmen von DEIF dokumentiert. (DEIF=Dokumentation einer Erweiterten Individuellen Förderung)

Alle Schüler mit individuellem Förderbedarf werden sowohl durch die Fachlehrerin im Regelunterricht als auch durch die Förderlehrkraft zusätzlich unterstützt und begleitet. ( s. auch Pkt. 2)                   

14.2. Förderkonferenz

Förderkonferenzen bieten einen strukturierten Rahmen für gemeinsame Absprachen und Beratungen in multiprofessionellen Teams der Schule. Sie werden einberufen, wenn ein Schüler/ eine Schülerin mit erschwerten Lebens- und Lernbedingungen nicht mehr erfolgreich im schulischen Kontext gefördert bzw. unterrichtet werden kann. Im Vorfeld finden kollegiale Fallberatungen, Klassenkonferenzen, Elterngespräche, individuelle Fördermaßnahmen und Gespräche über Förderpläne statt.

In der Förderkonferenz stellen alle Teilnehmer (z. B. Schulleiterin, Klassenlehrerin, Sonderpädagogin, Betreuungskräfte der Plapperkiste oder OGS, schulbegleitende Sozialarbeiterin), Therapeuten (Logopädie und Ergotherapie) usw. die Situation des Kindes aus ihrer Sicht dar. Im weiteren Verlauf werden Lösungs- und Fördervorschläge erarbeitet und schriftlich fixiert, die zur positiven Umsetzung einer gewinnbringenden Lernatmosphäre beitragen können. Die familiäre Situation und ihre Ressourcen werden berücksichtigt und eingeplant. Im Einzelfall können auch therapeutische und/oder psychologische Berichte angefordert werden, um ein ganzheitliches Bild vom Kind zu erhalten. Am Ende einer Förderkonferenz sollen Lösungsvorschläge und eine transparente Zielsetzung (kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele), Vereinbarungen und Zuständigkeiten und ein Termin zur Evaluation schriftlich festgehalten werden.

Die Eltern werden in einem gesonderten Gesprächstermin entsprechend informiert.

14.3. Ganzheitlichkeit

Unsere Schule verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz des Lernens. Ganzheitlichkeit bedeutet, dass das Lernen und Erlernen von Gegenständen und Inhalten sich immer in Zusammenhängen vollzieht. Die Schülerinnen und Schüler sollen also „mit allen Sinnen“ Welt erfahren können. Um einem reinen Lernen durch Buchvermittlung vorzubeugen, geht es darum, über möglichst vielfältige Kanäle Dinge im wahrsten Sinne des Wortes zu „be-greifen“.

Ganzheitlichkeit bedeutet aber auch, dass die Schülerinnen und Schüler in all ihren Individualitäten  zunächst als Menschen wahrgenommen werden. Sie haben unterschiedliche Talente und Fähigkeiten, eigene Bedürfnisse und Wünsche und oftmals ganz unterschiedliche soziale Kontexte. All dies soll in diesem Ansatz berücksichtigt und in seiner Vielfalt anerkannt werden.

Da es ganz unterschiedliche Lerntypen gibt, soll so jedem einzelnen Schüler die Möglichkeit geboten werden, möglichst vielfältige Lernreize kennen zu lernen, Lernangebote anzunehmen und so den Lernprozess zu intensivieren.

Ganzheitlichkeit steht insofern auch dafür, mit allen bzw. mehreren Sinnen zu lernen: Themen, Sachverhalte, Lerninhalte sollen so zunächst wahrgenommen, ergriffen, erfasst und damit begriffen werden. Bei Lehrenden wie bei Lernenden soll ein Bewusstsein von Ganzheitlichkeit entstehen, welches für die komplexen und vielschichtigen Strukturen und Zusammenhänge in der Welt sensibilisiert. Das Staunen über Dinge in der Natur, die Toleranz und der Respekt im Umgang mit anderen wie ein Engagement für Frieden und die Bewahrung des demokratischen Zusammenlebens sind so feste Bestandteile dieses Ansatzes.

Wenn im Unterricht das Thema „Der Wald“ behandelt wird, erfolgt dies nicht nur in einer theoretischen Auseinandersetzung, sondern die Kinder gehen in den Wald, erleben so die Lebenswelt „Wald“ mit all ihren Sinnen und lernen darüber hinaus den Wert dieses Lebensraumes zu schätzen.

14.4. Kooperationen

An unserer Schule kooperieren wir mit vielen verschiedenen Partnern und Institutionen. Diese teilen sich in innerschulische und außerschulische Partner auf.

14.4.1 Innerschulische Kooperationspartner

Hier sind an erster Stelle die Eltern zu nennen, die wir zu Elternsprechtagen, Elternabenden und Elterngesprächen einladen.  Diese Zusammenarbeit dient dazu, das Kind möglichst gut zu unterstützen. So kann es uns frühzeitig gelingen Probleme gemeinsam zu erkennen und Lösungen zu finden.

Darüber hinaus beziehen wir die Eltern in unser Schulleben mit ein.
Beispiele:             

  • Lesemütter / -väter / -omas
  • Unterstützung von Aktivitäten
  • Begleitung bei Exkursionen
  • Mitarbeit im Förderverein, etc.

Da diese Kooperationspartner in die Schule kommen, findet ein zeitnaher und sehr intensiver Austausch statt.

14.4.2. Außerschulische Kooperationspartner

Auf Anraten der Lehrerin, durch Eigeninitiative der Eltern oder auf Grund des Ergebnisses eines gemeinsamen Gespräches können diese Kooperationspartner in Anspruch genommen werden.

  • Jugendamt des Kreises Düren
  • Schulpsychologischer Dienst
  • Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des SKF
  • SPZ ( Sozialpädiatrisches Zentrum )
  • psychologische Praxen ( z.B. Praxis Schmachtenberg)
  • KI  Düren (kommunales Integrationszentrum)
  • Schulsozialarbeiterin
  • Logopädie,  auch in der Schulzeit
  • Ergotherapie, auch in der Schulzeit
  • Fachkraft für Psychomotorik
  • AWO ( Intergationshelferin …)

Darüber hinaus arbeiten wir seit vielen Jahren eng mit der Musikschule Niederzier zusammen. Dadurch ist es uns möglich einmal wöchentlich einen musikpraktischen Kurs anzubieten. Er bereichert  unser Schulleben bei allen Festen und Feiern.

Ebenso ist es uns gelungen einen Kooperation  mit dem Altenheim Sophienhof ins Leben zu rufen. Dreimal jährlich treffen sich Schüler und Bewohner zu einem gemeinsamen Singen. (s. auch Pkt. 6.2.)

14.5. Schulsozialarbeit

Seit 2013 ist Frau Schüller, eine Sozialarbeiterin der Gemeinde Niederzier, an unserer Schule tätig.  Sie kommt alle 14 Tage für zwei Stunden an die Schule. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst folgende Punkte:

  • Beratung der Lehrer
  • Elternberatung
  • Kontaktstunden mit Kinder

Ziel der Maßnahme ist, Schülern einen Raum zu geben, in einer angenehmen Atmosphäre über ihre Befindlichkeiten zu sprechen. Gemeinsam werden dort Strategien erarbeitet, die ihnen helfen sollen, den Schul- bzw. Lebensalltag besser meistern zu können. Ein erster Kontakt zum Elternhaus sollte sich ebenfalls ergeben. (s. auch Pkt. 13)

14.6. Differenzierung

Inklusion beinhaltet, dass alle daran Beteiligten sich wohlfühlen sollen. Dies setzt voraus, dass jedes Kind dort abgeholt wird, wo es steht und seinem Vermögen entsprechend gefördert wird.  Dieses Ziel versuchen wir an unserer Schule durch folgende Maßnahmen zu erreichen.

14.6.1 Äußere Differenzierung

  • Durchlässigkeit innerhalb der Jahrgangsstufen
  • individuelle Unterstützung durch Sonderpädagogen
  • Förderung in Kleingruppen
  • leistungshomogene Lerngruppen

14.6.2 Innere Differenzierung

  • Material auf unterschiedlichen Niveaustufen
  • Reduzierung des Aufgabenumfangs
  • größeres Zeitfenster zur Erledigung der Arbeiten
  • Unterstützung durch Anschauungsmaterialien
  • individuelle Unterstützung durch die Lehrperson
  • Einsatz von Medien (Computer)

14.7. Teamarbeit

Teamarbeit und Kooperation sind das wichtigste Merkmal unseres Inklusionskonzeptes.  Die Teamarbeit findet hauptsächlich innerhalb des Kollegiums statt, die Kooperation bezieht sich auf außerschulische Einrichtungen.

14.7.1 Teamarbeit im Kollegium

Da wir ein relativ kleines Kollegium sind (8L +2 FÖ-L) findet tagtäglich ein reger Austausch untereinander statt. Innerhalb der einzelnen Jahrgänge findet Teamarbeit mit den Parallelkolleginnen hinsichtlich der Unterrichtsplanung und Leistungsüberprüfung statt. Darüber hinaus tauschen sich die Kolleginnen der Fachgruppen mit den Kolleginnen der Farbgruppen über gemeinsame Schüler aus.

Eine weitere Säule der Teamarbeit stellt die Zusammenarbeit der einzelnen Lehrerinnen mit den Förderlehrerinnen dar. Fachlehrerin und Förderlehrerinnen  sind gleichberechtigt. Innerhalb der Arbeit gibt es klare Aufgabenverteilung und Abgrenzung der  Zuständigkeitsbereiche. Dies schafft einerseits Klarheit, andererseits aber auch Verbindlichkeit. In mehreren Stunden findet Unterricht in

der Doppelbesetzung statt. Hierbei übernehmen sowohl Lehrerin als auch Förderlehrerin die Rolle der Unterrichtenden als auch die Rolle der Beobachterin und der Helferin.

Ein weiterer Aspekt der Teamarbeit ist der Austausch und die Zusammenarbeit des Kollegiums mit der Schulleiterin.

Jegliche Teamarbeit muss gekennzeichnet sein durch gegenseitige Wertschätzung, Respekt, Offenheit und Akzeptanz. (s. auch Pkt. 7)

14.8. Unterrichtsstruktur

Das Konzept unserer Schule beinhaltet sowohl Fachunterricht in Mathematik, Sprache, Sachunterricht, Religion und Englisch innerhalb der einzelnen Jahrgangsklassen als auch jahrgangsübergreifender Unterricht in gemischten Farbgruppen der Jahrgänge 1 bis 3. Hier werden die Fächer Sport, Kunst und Musik unterrichtet. Darüber hinaus hat die Wochenplanarbeit innerhalb der gemischten Gruppen einen hohen Stellenwert. Während der Unterricht in der Fachgruppe ein eher lehrerzentriertes und damit geschlossenes Unterrichtssystem darstellt,  ist der jahrgangsübergreifende Unterricht eher schülerorientiert und damit ein offenes Unterrichtssystem.

Innerhalb der Fachgruppen erarbeiten alle Schüler in den Einführungsphasen zunächst gemeinsam die gleichen Unterrichtsinhalte. Dabei wechseln sich frontale Unterrichtsphasen und übende Phasen ab. Innerhalb der Übungsphasen übernehmen beide Teamlehrerinnen die Rolle als Helfer und bieten differenzierende Hilfen an. Bei Aufteilung der Lerngruppe arbeiten beide als Parallelkolleginnen. ( s. auch Pkt. 9)

14.9. Kooperatives Lernen

Die grundlegenden Elemente des kooperativen Lernens wie z.B. Partner-Gruppenarbeit, Stationenlernen, Werkstattlernen, Wochenplanarbeit, Projektarbeit fanden bisher überwiegend innerhalb der Farbgruppen statt. Das Kollegium hat es sich zum Ziel gesetzt durch Methodenvielfalt den Unterricht schülerzentrierter zu gestalten. Zu diesem Thema hat es Fortbildungen gegeben. ( s. auch Pkt.2 )

15. BETREUUNGSKONZEPT

15.1. Die Plapperkiste

Seit der Gesetzgeber im Jahre 1988 die Möglichkeit einer „ Betreuung vor und nach dem Unterricht“ schuf, existiert an unserer Schule  die „Plapperkiste“. Träger ist der Förderverein. Er kümmert sich um die Finanzen, stellt das Betreuungspersonal ein und kümmert sich intensiv und engagiert um die in der Plapperkiste angemeldeten Kinder. Sie werden betreut bis zum Ende des Unterrichtsmorgens, also bis 13: 20 Uhr.

Die Kinder können spielen, basteln. Bei schönem Wetter wird das vielfältige Angebot auf dem Schulhof genutzt. Je nach Größe der Gruppe stehen bis zu 4 Betreuerinnen zur Verfügung, die sich um die Kinder kümmern. Die Plapperkistenkinder sind hier auch versorgt, wenn einmal aus Vertretungsgründen der Unterricht später beginnen muss.

15.2. Die Offene Ganztagsschule

Diese Form der Betreuung existiert an unserer Schule seit dem Schuljahr 2007/08.  Träger ist der Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF Düren). Wie der Name schon andeutet werden die hier angemeldeten Kinder den ganzen Tag, also auch im Nachmittagsbereich, betreut.

 Es gibt 2 Gruppen, die von je 2 hauptamtlichen ausgebildeten Fachkräften geleitet werden. Zu jeder Gruppe gehört auch noch eine 2. Fachkraft. Komplettiert wird das Team durch 1 Küchenfachkraft.

Die Kinder machen ihre Hausaufgaben in der Schule nach dem Unterricht und werden dabei in der überwiegenden Zeit von Lehrerrinnen betreut. Das Hausaufgabenkonzept ist in enger Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium entstanden.

Das Mittagessen nehmen die Kinder in ihren Gruppenräumen ein. Im Nachmittagsbereich gibt es verschiedene Aktivitäten ( Trommel-AG, Fußball-AG, Tanz-AG etc.). Aber auch das freie Spiel draußen, Wanderungen, gem. Fahrten und die Teilnahme am Sommerferienprogramm der Gemeinde gehören zum festen Bestandteil der Aktivitäten.

In den Herbstferien findet auch in der 1. Ferienwoche eine Betreuung in der OGS statt, ebenso in der 1. Woche der Osterferien und in der 1. und  2. Woche der Sommerferien. Die Betreuung ist ebenfalls dann gesichert, wenn das Kollegium sich in einer Ganztagskonferenz fortbildet.

Die Gruppenleiterinnen nehmen, falls erforderlich, an Dienstbesprechungen oder Konferenzen teil. Der Austausch mit den Kolleginnen der OGS  ist fester Bestandteil unserer Arbeit.