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Schulprogramm der Katholischen Grundschule Ellen „Unter dem Regenbogen“

 

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir in unserem Schulprogramm Personengruppen in einer neutralen Form (z.B. Lehrer, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

  Präambel

Unser Schulname ist Leitidee für unsere Erziehungs- und Bildungsarbeit. Der Regenbogen steht als Symbol für Harmonie, Ganzheitlichkeit, Naturschutz und die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Der Regenbogen verbindet als Zeichen unserer Schule alle Kinder mit unterschiedlichem Hintergrund.

Ein besonderer Schwerpunkt ist das soziale Lernen im gemeinsamen Unterricht mit behinderten und nicht behinderten Kindern.
Wir arbeiten als integrative Schwerpunktschule in unserer Gemeinde seit 1990.
Unsere pädagogische Arbeit beruht auf dem Zusammenspiel von Arbeit, Gespräch, Spiel und Feier.

1. EINSCHULUNG

Im Oktober/November werden die Schulneulinge von der Schulleitung und den sonderpädagogischen Lehrkräften auf ihre Schulfähigkeit hin überprüft.

Es werden mit jedem Kind ca. 20-30 Minuten verschiedene Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen bearbeitet, damit man sich ein Bild über die Schulfähigkeit des Kindes machen kann. Dabei werden im Wesentlichen die Wahrnehmung, die Denkfähigkeit und die Sprachfähigkeit überprüft. Im Anschluss erhalten die Eltern in einem Informationsgespräch Auskunft über die Schulfähigkeit ihres Kindes. Sofern es Probleme gibt oder Auffälligkeiten erkennbar sind, werden die Eltern auf zusätzliche Fördermöglichkeiten und Anlaufstellen für außerfamiliäre Hilfe hingewiesen (z.B. Sprachtherapie, Ergotherapie, psychologische Beratungsstellen etc.).

Die Eltern werden gebeten, an diesem Tag das vom Kindergarten erstellte Schulfähigkeitsprofil in der Schule vorzulegen.

Kinder, bei denen die Schulfähigkeit zu diesem Zeitpunkt noch in Frage gestellt ist, werden von der Schulleiterin bzw. den sonderpädagogischen Lehrkräften im Mai oder Juni des darauffolgenden Jahres erneut auf ihre Schulfähigkeit überprüft. Dies geschieht, damit zu Beginn der Schulzeit sofort differenzierte Fördermaßnahmen ergriffen werden können, um das jeweilige Kind zu fördern und in seiner Entwicklung voranzubringen.

Auch mit den Erziehern des Kindergartens gibt es intensive Gespräche in dieser Zeit, damit das jeweilige Kind in seiner Ganzheit erfasst wird.

Im Mai oder Juni besuchen die Schulneulinge mit ihren Erziehern an einem Morgen die Schule und nehmen dann am Unterricht der ersten und zweiten Klassen teil. Dieser Morgen soll ihnen helfen, schon einmal Schulluft zu schnuppern und Vertrauen aufzubauen.

Die Einschulung selbst findet immer am zweiten Tag des neuen Schuljahres statt. Sie beginnt mit einem Wortgottesdienst und der anschließenden Segnung der Kinder durch den Pfarrer.

Beim Eintreffen auf dem Schulhof durchschreiten sie eine lange Gasse, die von allen Kindern der Schule gebildet wird. Die Schulkinder begrüßen die Schulneulinge mit viel Applaus und nehmen sie so in die Schulgemeinschaft auf.

Im Anschluss daran werden die Kinder durch Lied- und Gedichtbeiträge von einigen Schülern und unserem Chor begrüßt. Danach finden sie sich bei ihrem Klassenlehrer ein und gehen in ihr neues Klassenzimmer. Dort verbringen sie etwa eine Stunde gemeinsam.  Um den Eltern die Wartezeit zu verkürzen, bietet der Förderverein Kaffee und Plätzchen an.

2. UNTERRICHT

In der Grundschule sollen Erziehung und Lernen eine Einheit bilden. Die Kinder sollen lernen, mitzudenken, -planen und -gestalten. Dies spiegelt sich in unseren Zielen wider: So vermitteln wir neben den grundlegenden Kenntnissen und Fertigkeiten in den einzelnen Fächern auch die Fähigkeit zu selbstständigem, verantwortungsvollem und sozialem Handeln. Dabei ist es wichtig, dass sich das Lernen an der Lebenswirklichkeit der Kinder orientiert sowie sachorientiert und sinnstiftend ist.

Kinder kommen mit verschiedenen Voraussetzungen in die Schule, die im Unterricht berücksichtigt werden müssen. Daher legen wir großen Wert auf Differenzierung in gebundenen und offenen Unterrichtsformen, im Förderunterricht (für alle Kinder) und auch bei den Hausaufgaben. So können die Kinder die grundlegenden Ziele auf unterschiedlichem Niveau, zu verschiedenen Zeiten und auf verschiedenen Wegen erreichen.

Auf diese Weise werden sie weder über- noch unterfordert und die Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft sowie Lernfreude können leichter erhalten werden.

Dazu tragen auch differenzierte Klassenarbeiten und die entsprechende Beurteilung bei. So ergeben sich in den einzelnen Fächern beispielsweise folgende Differenzierungsmöglichkeiten:

Mathematik

  • Zusatzaufgaben
  • besondere Hilfsmittel
  • größerer Bearbeitungszeitraum

Sprache

  • Rechtschreibüberprüfungen in verschiedenen Formen (Laufdiktate, Abschreibübungen, Lückentexte,…)
  • differenzierte Aufsätze (Wortmaterial, Formulierungshilfen, Bildmaterial, Überarbeitungshilfen, keine Zeitvorgaben)                      

Bei der Beurteilung der Leistungen steht der individuelle Lernfortschritt im Vordergrund. Deshalb werden die zum Teil pädagogischen Noten durch zusätzliche Kommentare erläutert.

Weitere Besonderheiten des Unterrichts und der Unterrichtsvorbereitung:

  • Innerhalb einer Jahrgangsstufe wird der Unterricht (auch Klassenarbeiten) gemeinsam vor- und nachbereitet.
  • Ein gegenseitiger Austausch (fachlich, pädagogisch, …) findet auch in regelmäßigen Dienstbesprechungen statt.
  • Es besteht die Möglichkeit einer flexiblen und störungsfreien Unterrichtsgestaltung, da an unserer Schule der starre 45–Minuten-Rhythmus (Fehlen der Klingel zwischen erster und zweiter, sowie dritter und vierter Stunde) aufgehoben ist.
  • Durch den Einsatz von Computern im Unterricht können sich die Kinder mit diesem mittlerweile sehr wichtigen Medium auseinandersetzen und vertraut machen.
  • Kommunikative und soziale Fähigkeiten werden durch regelmäßige Gesprächskreise gefördert.
  • Unser Unterricht ist fächerübergreifend angelegt und orientiert sich an jahreszeitlichen und örtlichen Gegebenheiten.
  • Freiarbeit und Wochenplan sind ein regelmäßiger Bestandteil und fördern das eigenverantwortliche Handeln.
  • Rituale und mit den Schülern vereinbarte Regeln geben den Kindern im Schulalltag Sicherheit und Orientierung und tragen zu einer angenehmen Atmosphäre bei.

Durch übertragene Ämter (Klassendienste, Mülldienst, Kakaoverteilung für alle Klassen) lernen die Schüler Verantwortung zu tragen und sich selbständig zu organisieren.

3. BEWEGTE SCHULE

Zu unserer ganzheitlichen Arbeitsweise, dem Lernen mit Kopf, Herz und Hand, gehört Bewegung unbedingt dazu. Die Kinder können in den Hofpausen Spiele (z.B. Bälle, Seilchen, Diabolo, etc.) mit nach draußen nehmen.

Auf dem Schulhofgelände haben wir Klettergerüst, Tischtennisplatte,  Reckstangen, Wackel- und Balancierbalken, ein Mehrfachspielgerät, eine Nestschaukel, zwei Schaukeln und einen Sandkasten installiert. Mit Hilfe des Fördervereins und ortsansässiger Firmen wurde ein großes Ballspielfeld für Fußball- und Basketballspiele gebaut.

Den Kindern steht also während der Pausen ein breit gefächertes Bewegungsangebot zur Verfügung.

Zwei Ruhebereiche geben den Kindern Gelegenheit, sich während der Hofpause eine kleine „Auszeit“ zu gönnen.

Auch in den Klassen führen wir mit den Kindern regelmäßige Bewegungszeiten durch, weil diese Auflockerungs- und Bewegungsspiele zur Rhythmisierung des Unterrichts und zur Entspannung beitragen (siehe auch Klasse 2000).
Die Kinder können ihren Bewegungsdrang abbauen, entspannen, Spaß haben und neue Kräfte fürs Lernen sammeln.

Für die Kinder mit Bewegungsauffälligkeiten gibt es, falls Lehrerstunden vorhanden, einmal wöchentlich ein psychomotorisches Zusatzangebot, bei dem in kleinen Gruppen Bewegungsdefizite abgebaut werden sollen.

4. ERZIEHUNGSARBEIT

Die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Erziehung ist die enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule. Dabei ist es wichtig, die von uns als unabdingbar gesehenen Werte den Eltern transparent zu machen. Ziel ist es, sie dann gemeinsam den Kindern zu vermitteln.

Unser Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf                                            

  • Achtung des Anderen
  • Akzeptanz sowohl auf der persönlichen als auch der sächlichen Ebene
  • Mitmenschlichkeit
    • Höflichkeit
    • Rücksichtnahme
    • Hilfsbereitschaft
    • Ehrlichkeit (eigenen Schuldanteil erkennen und eingestehen)
    • teilen
  • Mitverantwortung
    • positive Einstellung zu Schule und zum Lernen
    • eigene Lernbereitschaft
    • Unterstützung anderer (bereitwillig und ohne Selektion )
    • Helferprinzip
    • Benennen von „Experten“ für ein bestimmtes Thema
    • Übernahme von Klassenämtern
  • Zusammenarbeit mit
    • Gesundheitsberater von Klasse 2000
    • Erziehungsberatungsstellen
    • Schulpsychologischer Dienst
    • SPZ
    • Erziehungsberatungsstelle des SKF
    • Psychologische Praxen
    • Rurkreisschule

Notwendige Voraussetzungen, die es den Schülern ermöglichen, problemloser den Einstieg in Schule und Schulleben zu finden, werden den Eltern, die ihr Kind an unserer Schule einschulen wollen, im Vorfeld bei einem Informationsabend bekannt gegeben. Ferner erhalten die Eltern wichtige Informationen zu Schwerpunkten unseres Schulprogramms und unserer täglichen Arbeit.

Elterninfo

Soziales Miteinander

  • auf andere zugehen können
  • mit anderen etwas gemeinsam machen
  • auf andere Rücksicht nehmen
  • nicht vordrängen, sondern abwarten können
  • „Schwächeren“ helfen (Helfersystem)
  • sich für andere einsetzen
  • Höflichkeit
  • Toleranz (eine Entschuldigung abwarten und annehmen können)
  • für andere etwas übernehmen (aufräumen, …)

Gesprächsführung

  • anderen zuhören / andere ausreden lassen
  • nicht dazwischen rufen
  • sich anderen mitteilen
  • Sätze / Gedanken zu Ende führen

Konfliktverhalten

  • Konflikte „gewaltfrei“ lösen
  • Schuldanteil in Gesprächen herausfinden und annehmen
  • nicht jede Kleinigkeit „petzen“, sondern auch selbst Lösungen suchen
  • sich in angemessener Form „wehren“
  • sich entschuldigen können

Kulturtechniken

  • schneiden (an einer Linie entlang)
  • Kleber umsichtig und dosiert gebrauchen
  • Materialien sorgsam und sparsam verwenden
  • Schuhe binden
  • Reißverschluss schließen
  • knöpfen
  • Umgang mit angemessener Literatur
    • zu Bildern erzählen
    • Bücher vorlesen, darüber sprechen

Im Rahmen unserer Erziehungsarbeit legen wir außerdem auf folgende Schwerpunkte wert:

  • Integration aller Schüler im Klassenverband: „Jeden so annehmen, wie er ist“
    • Gespräche mit Eltern und/oder Schülern zur Klärung der Ursachen
    • Entwicklung von Eingliederungskonzepten / Hilfsprogrammen
    • Akzeptanz seitens der anderen Schüler wird herbeigeführt
  • Integration von Schülern mit Behinderungen (s. Integration)
  • Förderung und Festigung der Selbstständigkeit
    • Umgang mit variablen Unterrichtsformen (s. Unterricht)
    • Arbeitshaltung (Hausaufgaben, Erledigung von Ämtern , …)
    • Organisation (Arbeitsplatz und Arbeitsmaterial)
  • Streitschlichtung
    • Unmittelbare Gespräche mit den am Konflikt Beteiligten und dem zuständigen Lehrer. Ziel der Gespräche ist es, Konfliktauslöser zu erkennen und Konflikte zu bewältigen.
    • Akzeptanz von Konsequenzen bei Regelverstößen
  • Umweltbewusstsein
    • verdeutlicht durch den Namen „Unter dem Regenbogen“ (s. Vorwort)
    • adäquater Umgang mit Tieren und Pflanzen
    • Müllvermeidung (Kakao in Flaschen, Trinkflasche, Brotdose)
    • Müllbeseitigung (Aufräumen auf dem Schulhof)
    • Mülltrennung / entsprechende Abfallbehälter stehen in den Klassen
    • Verwendung von umweltfreundlichen Arbeitsmaterialien
  • Leben unter Einbeziehung religiöser Werte (s. Vorwort)
  • Umgangsformen
    •  
    • Begrüßung, Verabschiedung
    • Tischmanieren
    • Respekt und Toleranz gegenüber allen
  • Gesundheitserziehung
    • Klasse 2000
    • Zahnhygiene
    • gesunde Ernährung (gemeinsames Frühstück)
  • Medienerziehung
    • kritische Auseinandersetzung mit Medien
    • adäquater Umgang mit Medien (Fernsehkonsum, Computerspiele)
    • Umgang mit Werbung
    • Arbeit mit digitalen Medien (siehe auch „Medienkonzept“ auf unserer Homepage)
      •  
    • Schulbücherei jeden Donnerstag in der zweiten Pause geöffnet

  • Bewusstsein für die Nöte bzw. Andersartigkeit von Menschen entwickeln

5. ELTERNARBEIT

Offene Schule bzw. transparente Schule bedeutet bei uns vor allem, dass wir die Eltern in unsere schulische Arbeit einbeziehen. Wichtig sind uns dabei die Zusammenarbeit mit den gewählten Vertretern der Klassenpflegschaften und der regelmäßige Austausch mit den Vertretern der Schulpflegschaft und Schulkonferenz.

  • Beteiligung an Aktivitäten
    • Wandertage
    • Exkursionen
    • Klassenfahrten
    • Vorbereitung und Durchführung von Festen
  • Einbeziehung in die Unterrichtsarbeit
    • Schwimmbegleitung
    • Unterstützung bei Unterrichtsaktionen (Plätzchen backen, …)
    • Begleitung von Projektarbeit

Darüber hinaus bedeutet Elternarbeit für uns auch Hilfestellung in pädagogischen und erzieherischen Fragen zu geben. Dazu gehören

  • allgemein
    • Elternabende mit Vorträgen zu pädagogischen Schwerpunkten
      – B. VHS: Angst, Wut und Aggression
      – Polizei: Prävention („Nein sagen“)
      – Gesundheitsberater mit Infos zu Klasse 2000
  • im Einzelnen
    • regelmäßige Elterngespräche außerhalb der vorgeschriebenen Elternsprechtage
      – Problem erörtern
      – Vereinbarungen treffen
      – Einhaltung überprüfen
      – Vermittlung von Beratungsstellen
      – Förderpläne besprechen

6. SCHULLEBEN

In der täglichen Schulpraxis stellen wir immer wieder fest, dass sich das Lernen nicht immer nur auf den Unterricht in der Klasse beschränken kann, sondern dass sich vielfältige, alternative Möglichkeiten ergeben, Fertigkeiten zu vermitteln oder Fähigkeiten zu erwerben. Um unmittelbare Erfahrungen zu sammeln, bieten sich verschiedene außerschulische Lernorte an; eine positive Atmosphäre schaffen wir insbesondere durch die gemeinsame Veranstaltung von Festen und Feiern innerhalb der Schule. Schulleben bedeutet für uns auch, die Familien der Kinder mit einzubeziehen, indem wir sie einerseits zu einer aktiven Mitarbeit einladen und andererseits intensiv in ihrer Erziehungsarbeit unterstützen.

Feste, Feiern und gemeinsame Gottesdienste   

Folgende Aktivitäten haben wir in der Vergangenheit in unregelmäßigen Abständen immer wieder eingeplant:

Schulfeste mit der ganzen Schule

  • Spielfeste
  • Projektwochen mit Präsentationstag
  • Sponsorenlauf

Schulfeiern mit der ganzen Schule

  • Einschulungsfeiern
  • St. Martin
  • Entlassfeiern
  • Adventssingen jeden Adventsmontag 8:00 Uhr im Foyer
  • Karnevalsfeiern (teilweise als Spieletage)

Schulfeiern innerhalb der Klassengemeinschaften

  • Weihnachtsfeiern
  • Sommer- / Grillfeste

Wortgottesdienste zu ausgewählten Festen des Jahreskreises

  • Einschulung
  • Erntedank
  • St. Martin
  • Weihnachten
  • Ostern
  • Abschied Klasse 4

Sonstige Aktivitäten

Angebote innerhalb der Schule

  • Projekte zu unterschiedlichen Themen wie z.B. Umwelt, Menschen früher, Pausenspiele
  • Teilnahme an Wettbewerben in den Bereichen Sport, Kunst, Mathematik, Deutsch, Umwelt
  • Pausenhofgestaltung mit verschiedenen Kletter- und Spielgeräten
  • jährlicher Vorlesetag im November
  • Zirkusprojekt

Angebote im außerschulischen Bereich 

  • Theaterbesuche in Merzenich, Düren, Köln, Aachen 
  • Exkursionen (s. Öffnung von Schule)
  • Bubenheimer Spieleland

Die positive Resonanz von vielen Seiten und die überaus zahlreichen Teilnehmerzahlen haben uns immer wieder darin bestärkt, diesen Weg weiter zu gehen.

Außerschulische Lernorte

Je nach Unterrichtsinhalten nutzen wir mit unseren Schülern auch vielfältige Möglichkeiten außerhalb der Schule, indem wir Unterrichtsgänge und Exkursionen zu entsprechenden Fachleuten vor Ort unternehmen. So können sich die Schüler auf anschauliche Weise das jeweilige Thema  erarbeiten und wichtige Aspekte aktiv erleben.

In der Erlebnisumwelt unserer Kinder bieten sich zum Beispiel folgende Besuche an:

  • Stadtbücherei Düren
  • Feuerwehr
  • RWE Power AG
  • Brückenkopfpark Jülich  (grünes Klassenzimmer)
  • Besuch der Kirche in Ellen
  • Zuckerrübenernte
  • Walderkundung mit dem Förster
  • Polizei
  • Bäckerei
  • Papiermuseum
  • Zoo ( Aachen, Köln, Jülich)
  • Bauernhof 
  • Burg Nideggen 
  • Stadtmuseum Düren       

6.1 Öffnung von Schule

Öffnen für Eltern

  • Helfer bei Bastelaktionen und Projekten
  • Begleitung von Exkursionen, Klassenfahrten
  • Unterstützung von Unterrichtsvorhaben z.B. Erntedankaktionen (siehe auch „Elternarbeit“)
  • Tag der offenen Tür

Öffnen für Kindergarten        

  • Besuch der kommenden Schulneulinge in der Schule
  • Einladung zu Festen und Veranstaltungen
  • Informationsnachmittage/-abende der zukünftigen Klassenlehrer und der Schulleitung im Kindergarten
  • Austausch von Informationen zwischen Kindergarten und Schule

Öffnen für Kollegen anderer Schulen     

  • Hospitationen von Kollegen der weiterführenden Schulen
  • Fortbildungen in der Schule ( Arbeitskreis weiterführende Schulen, …)
  • Hospitationen von Praktikanten

6.2 Kooperation mit außerschulischen Partnern

Häufig wenden sich Eltern mit Fragen und Problemstellungen an uns. Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir in Gesprächen, die Eltern umfassend zu beraten. Darüber hinaus verweisen wir an entsprechende Fachleute wie zum Beispiel Beratungsstellen, Ärzte, Psychologen, Logopäden, Ergotherapeuten, usw. und bieten diesen Institutionen von unserer Seite Kooperation an.

Weiterhin findet zu besonderen Themenbereichen eine zeitweise intensive Zusammenarbeit mit Ansprechpartnern bzw. Experten und Institutionen statt:

  • Förderverein
  • Arbeiterwohlfahrt
  • Musikschule
  • Sportvereine
  • Verkehrswacht
  • ADAC (Radfahrsicherheitstraining)
  • Polizei (Bordsteintraining/ Gefahrensituationen im Straßenverkehr)
  • VHS
  • Kommissariat für Vorbeugung (Sexueller Missbrauch, Drogenprävention: hier auch Eltern- und Schülerberatung vor dem Wechsel in die weiterführende Schule) 
  • logopädische und ergotherapeutische Praxen

6.3 Kooperation mit anderen Schulen

  • Praktika-Angebote für Schüler der Schulen im Sek I–Bereich
  • Hospitationsangebote für die Kollegen im Sek I–Bereich (Übergang von Klasse 4 in Klasse 5)
  • Austausch mit Kollegen aller Schulformen im Arbeitskreis Weiterführende Schulen (zweimal jährlich)

 

7. BERATUNG

Der Bereich der Beratung nimmt in unserem Schulalltag einen breiten Raum ein und erstreckt sich auf 3 wesentliche Punkte:

7.1 Beratung von Eltern durch Lehrer

Um mit Eltern ins Gespräch zu kommen, bietet jede Klassenlehrer nach Absprache individuelle Sprechstundenzeiten an, während derer sie den Eltern im Verlauf des Schuljahres zur Verfügung steht. Zweimal im Schuljahr finden Elternsprechtage, bzw. im November die Beratungsgespräche für Klasse 4 statt. Die Beratung erstreckt sich von Erziehungshilfen über Anregung zu außerschulischer Förderung oder therapeutischen Maßnahmen bis hin zu konkreten Absprachen und Vereinbarungen, die helfen sollen, entstandene Probleme zu lösen, z.B.:

  • Was kann man tun, wenn das Kind ständig vergisst, die Hausaufgaben zu machen?
  • Wie kann man die Hausaufgabensituation stressfreier gestalten?
  • Wie verhält man sich, wenn ein Kind auf dem Schulhof immer wieder in Streitigkeiten und Konflikte verwickelt ist?
  • Wie viel Fernsehen ist gut für mein Kind?
  • Wer hilft meinem Kind weiter, wenn es motorische oder sprachliche Probleme hat?
  • Welche gemeinsamen Maßnahmen in Elternhaus und Schule können wir ergreifen, damit langfristige erzieherische Erfolge erzielt werden?

Bei der Lösung dieser oder ähnlicher Probleme versuchen wir in Beratungsgesprächen Hilfen zu geben, in manchen Fällen zwei bis dreimal im Jahr, in anderen Fällen wöchentlich, bei besonderem Bedarf sogar manchmal täglich. 

7.2 Beratung von Kollegen durch Schulleitung

Auch zwischen Schulleitung und Kollegen finden Beratungsgespräche mit wechselnden Schwerpunkten statt.

  • Welche Maßnahmen können noch helfen z.B. einen auffälligen Schüler besser zu integrieren?
  • Sollen die Gespräche und Absprachen mit Eltern intensiviert werden?
  • Wie können wir die Teamarbeit zwischen sonderpädagogischen Lehrkräften und Grundschullehrern optimal gestalten?

Diese Fragen und viele andere werden gemeinsam im Team oder in Einzelgesprächen diskutiert, um die erzieherische Arbeit erfolgreich zu gestalten. Teamgespräche zwischen sonderpädagogischen Lehrkräften, den jeweiligen Klassenlehrern und der Schulleitung finden regelmäßig im Verlauf des Schuljahres statt.

 

7.3 Beratung der Kollegen untereinander

In den regelmäßig stattfindenden Teamsitzungen der einzelnen Jahrgangsstufen werden viele pädagogische und methodisch/didaktische Überlegungen diskutiert, die mit allem im Zusammenhang stehen, was mit Unterrichtsgestaltung, Unterrichtsinhalten und unserer Erziehungsarbeit zu tun hat.

Unser Umgang ist offen und ehrlich. Wir können uns gegenseitig unsere erfreulichen Erlebnisse erzählen, aber auch Enttäuschung oder Frust mitteilen. Wir hören einander zu und nehmen die Probleme des anderen ernst. Wir bieten gegenseitig Hilfen an, geben unsere Erfahrungen untereinander weiter.

Wir tauschen unsere Materialien aus und ergänzen sie. Wir sprechen unsere Unterrichtsinhalte ab und planen die Schulwoche gemeinsam.

Einmal im Monat führen wir eine Dienstbesprechung durch, um über die aktuellen Probleme im Gespräch zu sein.

7.4 Erziehungsvereinbarung

Bei Kindern, die eine umfassende Unterstützung benötigen, erscheint es uns wichtig, gemeinsam mit den Eltern Erziehungshilfen zu vereinbaren. Aus ihnen wird deutlich, welchen Anteil die Schule übernimmt. Es wird aber genauso deutlich, welchen Anteil Eltern übernehmen müssen. Konzepte werden gemeinsam entwickelt. Die Ziele sind kurzfristig gesteckt, damit sie erreichbar bleiben. In regelmäßigen Abständen wird der Erfolg überprüft.

8. INTEGRATION

Die Integration hat an unserer Schule eine lange Tradition. In der Regel arbeiten 2 sonderpädagogische Lehrkräfte an unserer Schule und betreuen je nach Schuljahr 10 bis 14 Kinder. Die Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen werden in den ersten beiden Stunden nach den dafür bestimmten Richtlinien in einer Kleingruppe gefördert. Die zielgleichen Kinder im Gemeinsamen Unterricht haben Sprachbehinderungen, Körperbehinderungen, Lernschwierigkeiten oder Erziehungsschwierigkeiten. Sie werden nach den Richtlinien der Grundschule gefördert. Dazu begeben sich die sonderpädagogischen Lehrkräfte in die Teamarbeit in die Klassen und Farbgruppen oder arbeiten in Kleingruppen mit den Kindern.

Im Rahmen der Wochenplanarbeit gibt es für diese Kinder in den Farbgruppen täglich ein differenziertes Lernangebot, das auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder abgestimmt ist und sowohl in der qualitativen als auch in der quantitativen Anforderung stark differenziert ist.
Als zusätzliche Fördermöglichkeiten sind spezielle Trainings in Wahrnehmung, Psychomotorik und künstlerischer Gestaltung im Stundenplan enthalten.

Über die Lernfortschritte, das jeweilige Förderprogramm, die Elternberatung und die Erstellung der Zeugnisse müssen sich die sonderpädagogischen Lehrkräfte, die Farbgruppenlehrer und Klassenlehrer intensiv austauschen. Schriftlich zu fixierende Inhalte müssen koordiniert und abgesprochen werden. Dies erfordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an Flexibilität, Arbeitsaufwand und Kooperationsbereitschaft.

In regelmäßigen Abständen führen wir pädagogische Konferenzen durch, bei denen Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit im GU auf der Tagesordnung stehen. Dies erfolgt teils in Eigenregie, teils jedoch auch mit Moderation von außen (z.B. Schulamt, schulpsychologischer Dienst, Institute für Lehrerfortbildung etc.).

 

9. MEDIENKONZEPT

Die Schule verfügt z.Zt. über 16 neue Computer in den Klassen, die  alle mit Internetanschluss versehen sind. Im Medienraum gibt es noch einmal 10 Arbeitsplätze. Ein Beamer kann ebenfalls eingesetzt werden.

In einer Ganztagskonferenz haben wir uns über Lernprogramme informiert, sie ausprobiert und diskutiert. Anschließend wurden für die Fächer Mathematik, Sprache und Sachunterricht die Programme angeschafft, die uns praktikabel und sinnvoll erschienen. Bei dieser Entscheidung war es uns besonders wichtig, dass die Lernprogramme auch Differenzierungsmöglichkeiten für unsere integrativen Kinder enthalten. 

Die Lernprogramme „Antolin“ und „Zahlenzorro“ können die Kinder, sofern sie angemeldet wurden, von Zuhause aus oder in der Schule bearbeiten.

Die Kinder werden in den Klassen in die Arbeit mit „Kinder-Suchmaschinen“ eingewiesen. So können sie zunehmend selbstständiger Informationen beschaffen.

Die Arbeit der Kinder am Computer ist regelmäßiger Bestandteil unseres Unterrichts.

Fachliche Unterstützung erhalten wir durch die Mitarbeiter des Schulsupports Jülich.

Unser ausführliches Medienkonzept ist auf unserer Homepage zu finden.

 

10. JAHRGANGSÜBERGREIFENDES ARBEITEN

Seit Beginn des Schuljahres 2004/2005 arbeiten wir in den Jahrgängen 1 bis 3 in der 1. und 2. Stunde im Klassenverband und in der 3. und 4. Stunde in jahrgangsübergreifenden Farbgruppen. Dies gilt für die Zeit von Dienstag  bis Donnerstag. Der Freitag wird ganz in der Jahrgangsmischung unterrichtet. Einbezogen sind die Fächer Sport, Musik und Kunst; darüber hinaus die Wochenplanarbeit.

Das vierte Schuljahr arbeitet in allen Fächern im Klassenverband ihres Jahrgangs, um die Schüler bestmöglich auf den Wechsel zur weiterführenden Schule vorzubereiten.

10.1 Unsere Leitideen

Wir verstehen uns als Lebensgemeinschaftsschule, in der Kinder mit und ohne  Förderbedarf im Zeichen des Regenbogens miteinander leben und lernen. Kinder, Eltern und Lehrer wollen dieses Schulleben gemeinsam gestalten.

Unsere Schulkultur ist geprägt durch Offenheit und eine Erziehung zum demokratischen, friedfertigen Mit- und Füreinander. Sie dient als Lebens- und Erfahrungsraum für alle Kinder.

Wir wollen eine humane und kindgerechte Schule, in der Kinder lernen sich in gegenseitigem Respekt und Toleranz zu begegnen; eine Schule, in der es selbstverständlich ist, dass es verschiedene Formen von Begabungen und verschiedene Formen von Lernen gibt.

Unser Schulklima soll dazu beitragen, jedes Kind in seiner Ganzheit zu sehen und es in seiner gesamten Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Dazu beschreiten wir Wege eines in seiner Qualität und Quantität stark differenzierten Unterrichtes.

So war es nur konsequent, den Unterricht in Teilen des Vormittags auf jahrgangsübergreifendes Arbeiten umzustellen.

10.2 Struktur der Schulwoche

Die Kernfächer werden im jahrgangsbezogen Klassenverband unterrichtet, die künstlerisch-musischen Fächer und der Sportunterricht finden in der jahrgangsgemischten Gruppe statt.

Montags finden vier Stunden (De/Ma/Su) mit dem Klassenlehrer statt.

Der Freitag ist komplett in den Farbgruppen organisiert.

Freitags in der ersten Stunde findet für die Kinder ab dem zweiten Schuljahr der musikpraktische Kurs (Chor) statt.

Die Inhalte der Arbeit in den Jahrgangsgruppen (Klassen) werden in den Wochenplänen individuell aufbereitet. Diese sind fächerübergreifend angelegt für die Bereiche Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Wahrnehmung, Konzentration und Feinmotorik.

10.3 Lernstandserfassung und Beurteilung

Laut Beschluss der Lehrerkonferenz erfolgt die Beurteilung der Kinder gemeinsam durch den Farbgruppenlehrer und die Fachlehrer. Die Erstellung der Zeugnisse vor dem Hintergrund dieser gemeinsamen Einschätzung ist Aufgabe des Klassenlehrers.
Sowohl in den Kursen als auch in den Farbgruppen werden entsprechende Protokollbögen durch die jeweils verantwortlichen Kollegen oder den Fachlehrer geführt. Die Ergebnisse werden in den Konferenzen zusammengeführt und stellen eine ganzheitliche Beurteilung jedes Kindes dar.

Das Zeugnis haben wir in seiner äußeren Form mit Beginn des Schuljahres 2007/08 in Ankreuzzeugnisse umgewandelt. Die Vorgehensweise wurde der Schulpflegschaft und der Schulkonferenz erläutert. Der Beschluss in der Schulkonferenz zur Umstellung erfolgte einstimmig.

Förderpläne und Förderempfehlungen werden ebenfalls in enger Zusammenarbeit zwischen Fach- und Farbgruppenlehrer erstellt. Bei den Kindern im Gemeinsamen Unterricht wird die sonderpädagogische Lehrkraft mit einbezogen. Die von uns benutzten Raster und Bögen werden fortwährend überarbeitet und verbessert.

 

10.4 Austausch

Der Austausch zwischen Lehrern und Eltern findet in regelmäßigen Gesprächen statt und ist intensiver Bestandteil der Förderung unserer Kinder.

Häufig werden in Gesprächen überschaubare Ziele bezogen auf schulische und häusliche Unterstützung, Förderung und Erziehungsmaßnahmen vereinbart, die in einem kurzen Zeitrahmen von 3 bis 4 Wochen auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. Gesprächsprotokolle werden angefertigt und in die jeweilige Schülerakte geheftet.

Mit den verschiedenen Kindergärten finden regelmäßige Gespräche statt, besonders in der Zeit der Überprüfung der Schulfähigkeit. Im Rahmen der FLEX (Flexible Eingangsphase) sind in Bezug auf die Bildungsdokumentation im Rahmen mehrerer Treffen von Schul- und Kindergartenträger, Leiter der Kindergärten und Schulleitungen der Grundschulen Vorgehensweisen vereinbart worden.

Kontakte mit außerschulischen Einrichtungen (Therapeuten, schulpsych. Dienst, Ärzten, etc.) bestehen immer schon. Bei Bedarf werden Gespräche geführt, um Rat und Unterstützung einzuholen oder die Förderung eines Kindes abzurunden.

11. PLANUNG VON SCHULENTWICKLUNG

11.1 Entwicklungsziele

Ein Entwicklungsziel ist der weitere Ausbau der Qualität im offenen Ganztag durch Einbeziehung außerschulischer Kooperationspartner, z.B. Selbstverteidigung, Theaterpädagogik, Tanz- und Rhythmusangebot etc.

Die nächste große Aufgabe wird darin bestehen, die Kinder, die aus Flüchtlingsfamilien stammen und an unserer Schule angemeldet sind, mit der deutschen Sprache vertraut zu machen und in den Schulalltag zu integrieren. Dazu muss auch ein besonders angepasstes Förderkonzept für alle Fachbereiche entwickelt werden.

 

11.2 Fortbildungsplan

Durch die veränderte Schülerschaft in der neuen Schuleingangsphase (veränderter Stichtag, häufigere Einschulung auf Antrag) halten wir es für dringend erforderlich, den Unterricht noch intensiver als bisher sowohl in Qualität als auch in Quantität zu differenzieren. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei immer auch unseren Schülern im Gemeinsamen Unterricht.

In den letzten Jahren haben wir uns mit den nachfolgenden Themen beschäftigt

  • Gemeinsames Lernen  im Fokus
    bisherige Vereinbarungen laut Konferenzbeschlüssen
    Teamarbeit
    Förderpläne, Evaluation der Beobachtungsbögen
    Anpassung an die veränderten Zeugnisse
  • Förderung der Lesekompetenz
    Entwicklung eines Konzeptes in kollegiumsinterner Arbeit
  • veränderte Unterrichtskonzepte für die mathematischen Inhalte „Knacken-Knobeln“ und „Geometrie“
    hier insbesondere die Erweiterung der Wochenpläne in diesen Bereichen
  • individuelle Förderung
  • Methodenvielfalt
  • Trommeln und Körperpercussion
  • DEIF-Mappe als neues Instrument zur Dokumentation einer individuellen Förderung
  • Medien / digitale Schule

12. GESUNDHEITSERZIEHUNG

Ein Teil der Gesundheitserziehung erstreckt sich auf die Themen Ernährung und Bewegung und wird in den Fächern Sachunterricht, Sport und durch die tägliche Bewegungszeit abgedeckt.

12.1 Programm Klasse 2000

Darüber hinaus hat im Schuljahr 2004/2005 das Projekt „Klasse 2000“ erstmals an unserer Schule in 2 Klassen stattgefunden. Die Resonanz bei Lehrern, Schülern und Eltern war so groß, dass wir es ab 2006/2007 durch Beschluss der Schulkonferenz als festen Punkt in unser Schulprogramm aufgenommen haben.

Seit dieser Zeit sind alle Jahrgangsstufen an der Gesundheitserziehung im Rahmen dieses Projektes beteiligt. Unterstützung und Begleitung erfahren wir durch die zuständige Gesundheitsberaterin. Zu verschiedenen Schwerpunkten erteilt sie den Unterricht, z.B. bei den Themen Abenteuer Atem, Spiele mit dem Schwungtuch, Herz und Blutkreislauf, Werbebotschaften durchschauen (z.B. Zigarettenwerbung).

Die restlichen Themen werden in Form von Lehrerstunden den Kindern näher gebracht.

Stellvertretend seien einige Inhalte genannt:

  • Die wichtigste Säule der Welt (Wirbelsäule)
  • Der Weg der Nahrung
  • Ich und die anderen
  • Alkohol und Tabak kritisch beurteilen

12.2 Zahnprophylaxe

Einmal jährlich besucht die Gesundheitsberaterin des Kreises Düren, die für die Zahnprophylaxe zuständig ist, alle Klassen unserer Schule.

Dabei erfahren die Kinder viel über gesunde Ernährung, Zahnpflege und die Aufgabe des Zahnarztes.
In Form von Stationenarbeit setzen die Kinder sich auf vielfältige Weise mit dem Thema „Zahngesundheit“ auseinander.

Zusätzlich hat einmal im Schuljahr die Zahnärztin einen festen Termin bei uns. Nach einer Zahnkontrolle gibt sie jedem Kind eine Elterninformation über eine evtl. Weiterbehandlung mit.

13. SCHULSOZIALARBEIT

Seit 2013 ist die Schulsozialarbeit ein fester Bestandteil unserer schulischen Arbeit. In diesem Rahmen ist eine Sozialarbeiterin der Gemeinde Niederzier an unserer Schule tätig. Alle 14 Tage kommt sie für zwei Stunden in die Schule. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst:

  • Kontaktstunden mit Kindern
  • Beratung der Lehrer
  • Beratung der Eltern

 Ziel der Maßnahme ist, Schülern einen Raum zu geben, in einer angenehmen Atmosphäre über ihre Befindlichkeiten zu sprechen. Gemeinsam werden dort Strategien erarbeitet, die ihnen helfen sollen, den Schul- bzw. Lebensalltag besser meistern zu können.                                                                               

Wenn es gewünscht wird, kann die Hilfe auch auf den familiären Bereich ausgeweitet werden. Behördengänge, Anträge auf staatl. Unterstützung, Hinweise zu anderen Arten von Unterstützung können durch die versierte Sozialarbeiterin gegeben und dann die entsprechende Unterstützung in Anspruch genommen werden. Sie ist die Fachfrau, die sich auskennt mit der Sozialgesetzgebung (Zuschüsse für Klassenfahrten, Theaterbesuche, Schulmaterial etc.)

14. INKLUSIONSKONZEPT

14.1 Diagnostik und Förderplanung

 

Eine zunehmende Heterogenität in den Klassen erfordert den Einsatz verschiedener Formen der Diagnose, um einen individuellen Förderbedarf bei Schülern festzustellen.

Diese pädagogische Diagnose, bei der Klassenlehrer, Fachlehrer und die sonderpädagogische Lehrkraft eng zusammen arbeiten, umfasst an unserer Schule:

  • Lernprozessbeobachtungen (besonders in den ersten Wochen der Schuleingangsphase), um die Lernausgangslagen der Schüler zu erfassen
  • regelmäßige Lernstandserhebungen im Laufe eines Schuljahres
  • vergleichbare Lernstandserhebungen am Ende eines Schuljahres
  • Diagnoseverfahren zum Erkennen einer Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Dyskalkulie

Mit Hilfe dieser Diagnoseformen ist es möglich, einen Förderbedarf festzustellen, individuelle Fördermaßnahmen in Förderplänen festzuhalten und umzusetzen.

Diese Fördermaßnahmen werden gemeinsam von Klassenlehrer und sonderpädagogischer Lehrkraft erstellt, in einer Förderkonferenz vorgestellt, festgelegt und in einem Elterngespräch mit den Eltern besprochen.

Förderpläne werden an unserer Schule im Rahmen von DEIF dokumentiert. (DEIF=Dokumentation einer Erweiterten Individuellen Förderung)

Alle Schüler mit individuellem Förderbedarf werden sowohl durch den Klassenlehrer im Regelunterricht als auch durch die sonderpädagogische Lehrkraft zusätzlich unterstützt und begleitet.                 

14.2. Förderkonferenz

Förderkonferenzen bieten einen strukturierten Rahmen für gemeinsame Absprachen und Beratungen in multiprofessionellen Teams der Schule. Sie werden einberufen, wenn ein Schüler mit erschwerten Lebens- und Lernbedingungen nicht mehr erfolgreich im schulischen Kontext gefördert bzw. unterrichtet werden kann. Im Vorfeld finden kollegiale Fallberatungen, Klassenkonferenzen, Elterngespräche, individuelle Fördermaßnahmen und Gespräche über Förderpläne statt.

In der Förderkonferenz stellen alle Teilnehmer (z. B. Schulleiterin, Klassenlehrerin, sonderpädagogische Lehrkraft, Betreuungskräfte der Plapperkiste oder OGS, schulbegleitende Sozialarbeiterin), Therapeuten (Logopädie und Ergotherapie) usw. die Situation des Kindes aus ihrer Sicht dar. Im weiteren Verlauf werden Lösungs- und Fördervorschläge erarbeitet und schriftlich fixiert, die zur positiven Umsetzung einer gewinnbringenden Lernatmosphäre beitragen können. Die familiäre Situation und ihre Ressourcen werden berücksichtigt und eingeplant. Im Einzelfall können auch therapeutische und/oder psychologische Berichte angefordert werden, um ein ganzheitliches Bild vom Kind zu erhalten. Am Ende einer Förderkonferenz sollen Lösungsvorschläge und eine transparente Zielsetzung (kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele), Vereinbarungen und Zuständigkeiten und ein Termin zur Evaluation schriftlich festgehalten werden.

Die Eltern werden in einem gesonderten Gesprächstermin entsprechend informiert.

14.3. Ganzheitlichkeit

 

Unsere Schule verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz des Lernens. Ganzheitlichkeit bedeutet, dass das Lernen und Erlernen von Sachverhalten und Inhalten sich immer in Zusammenhängen vollzieht. Die Schüler sollen also „mit allen Sinnen“ die Welt erfahren können. Um einem reinen Lernen durch Buchvermittlung vorzubeugen, geht es darum, über möglichst vielfältige Kanäle Dinge im wahrsten Sinne des Wortes zu „be-greifen“.

Ganzheitlichkeit bedeutet aber auch, dass die Schüler in all ihren Individualitäten zunächst als Menschen wahrgenommen werden. Sie haben unterschiedliche Talente und Fähigkeiten, eigene Bedürfnisse und Wünsche und oftmals ganz unterschiedliche soziale Kontexte. All dies soll in diesem Ansatz berücksichtigt und in seiner Vielfalt anerkannt werden.

Da es ganz unterschiedliche Lerntypen gibt, soll so jedem einzelnen Schüler die Möglichkeit geboten werden, möglichst vielfältige Lernreize kennen zu lernen, Lernangebote anzunehmen und so den Lernprozess zu intensivieren.

Ganzheitlichkeit steht insofern auch dafür, mit allen bzw. mehreren Sinnen zu lernen: Themen, Sachverhalte, Lerninhalte sollen so zunächst wahrgenommen, ergriffen, erfasst und damit begriffen werden. Bei Lehrenden wie bei Lernenden soll ein Bewusstsein von Ganzheitlichkeit entstehen, welches für die komplexen und vielschichtigen Strukturen und Zusammenhänge in der Welt sensibilisiert. Das Staunen über Dinge in der Natur, die Toleranz und der Respekt im Umgang mit anderen, sowie ein Engagement für Frieden und die Bewahrung des demokratischen Zusammenlebens sind feste Bestandteile dieses Ansatzes.

Wenn im Unterricht das Thema „Der Wald“ behandelt wird, erfolgt dies nicht nur in einer theoretischen Auseinandersetzung, sondern die Kinder gehen in den Wald, erleben so die Lebenswelt „Wald“ mit all ihren Sinnen und lernen darüber hinaus den Wert dieses Lebensraumes zu schätzen.

14.4. Kooperationen

An unserer Schule kooperieren wir mit vielen verschiedenen Partnern und Institutionen. Diese teilen sich in innerschulische und außerschulische Partner auf.

14.4.1 Innerschulische Kooperationspartner

Hier sind an erster Stelle die Eltern zu nennen, die wir zu Elternsprechtagen, Elternabenden und Elterngesprächen einladen.  Diese Zusammenarbeit dient dazu, das Kind möglichst gut zu unterstützen. So kann es uns frühzeitig gelingen, Probleme gemeinsam zu erkennen und Lösungen zu finden.

Darüber hinaus beziehen wir die Eltern in unser Schulleben mit ein.
Beispiele:             

  • Unterstützung von Aktivitäten
  • Begleitung bei Exkursionen
  • Mitarbeit im Förderverein, etc.

14.4.2. Außerschulische Kooperationspartner

Auf Anraten der Lehrerin, durch Eigeninitiative der Eltern oder auf Grund des Ergebnisses eines gemeinsamen Gespräches können diese Kooperationspartner in Anspruch genommen werden.

  • Jugendamt des Kreises Düren
  • Schulpsychologischer Dienst
  • Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des SKF
  • SPZ ( Sozialpädiatrisches Zentrum )
  • psychologische Praxen
  • KI  Düren (kommunales Integrationszentrum)
  • Schulsozialarbeiterin
  • Logopädie  (für OGS-Kinder auch in der Unterrichtszeit möglich)
  • Ergotherapie (für OGS-Kinder auch in der Unterrichtszeit möglich)
  • Fachkraft für Psychomotorik
  • AWO, lebezeit, … ( Integrationshelfer)

Darüber hinaus arbeiten wir seit vielen Jahren eng mit der Musikschule Niederzier zusammen. Dadurch ist es uns möglich, einmal wöchentlich einen musikpraktischen Kurs (Chor) anzubieten. Er bereichert  unser Schulleben bei allen Festen und Feiern. Weiterhin ermöglicht die Zusammenarbeit mit der Musikschule, den Kindern einmal wöchentlich eine Trommel- sowie eine Keyboard-AG anzubieten.

Ebenso ist es uns gelungen, eine Kooperation  mit dem Altenheim Sophienhof ins Leben zu rufen. Zweimal jährlich treffen sich Schüler und Bewohner zu einem gemeinsamen Singen.

 

14.5. Differenzierung

Inklusion beinhaltet, dass alle daran Beteiligten sich wohlfühlen sollen. Dies setzt voraus, dass jedes Kind dort abgeholt wird, wo es steht und seinem Vermögen entsprechend gefördert wird.  Dieses Ziel versuchen wir an unserer Schule durch folgende Maßnahmen zu erreichen.

14.5.1 Äußere Differenzierung

  • Durchlässigkeit innerhalb der Jahrgangsstufen
  • individuelle Unterstützung durch Sonderpädagogen
  • Förderung in Kleingruppen
  • leistungshomogene Lerngruppen

14.5.2 Innere Differenzierung

  • Material auf unterschiedlichen Niveaustufen
  • Reduzierung des Aufgabenumfangs
  • größeres Zeitfenster zur Erledigung der Arbeiten
  • Unterstützung durch Anschauungsmaterialien
  • individuelle Unterstützung durch die Lehrperson
  • Einsatz von Medien (Computer)

14.6. Teamarbeit

Teamarbeit und Kooperation sind das wichtigste Merkmal unseres Inklusionskonzeptes.  Die Teamarbeit findet hauptsächlich innerhalb des Kollegiums statt, die Kooperation bezieht sich auf außerschulische Einrichtungen.

14.6.1 Teamarbeit im Kollegium

Da wir ein relativ kleines Kollegium sind (9L +2 FÖ-L) findet tagtäglich ein reger Austausch untereinander statt. Innerhalb der einzelnen Jahrgänge findet Teamarbeit mit den Parallelkollegen hinsichtlich der Unterrichtsplanung und Leistungsüberprüfung statt. Darüber hinaus tauschen sich die Kollegen der Fachgruppen mit den Kollegen der Farbgruppen über gemeinsame Schüler aus.

Eine weitere Säule der Teamarbeit stellt die Zusammenarbeit der einzelnen Lehrer mit den sonderpädagogischen Lehrkräften dar. Fachlehrer und sonderpädagogische Lehrkraft sind gleichberechtigt. Innerhalb der Arbeit gibt es klare Aufgabenverteilung und Abgrenzung der Zuständigkeitsbereiche. Dies schafft einerseits Klarheit, andererseits aber auch Verbindlichkeit. In mehreren Stunden findet Unterricht in der Doppelbesetzung statt. Hierbei übernehmen sowohl Lehrer als auch sonderpädagogische Lehrkraft die Rolle des  Unterrichtenden oder die Rolle des Beobachtenden und des Helfenden.

Ein weiterer Aspekt der Teamarbeit ist der Austausch und die Zusammenarbeit des Kollegiums mit der Schulleitung.

Jegliche Teamarbeit muss gekennzeichnet sein durch gegenseitige Wertschätzung, Respekt, Offenheit und Akzeptanz.

14.7. Kooperatives Lernen

Die grundlegenden Elemente des kooperativen Lernens wie z.B. Partner-Gruppenarbeit, Stationenlernen, Werkstattlernen, Wochenplanarbeit, Projektarbeit fanden bisher überwiegend innerhalb der Farbgruppen statt. Das Kollegium hat es sich zum Ziel gesetzt, durch Methodenvielfalt den Unterricht schülerzentrierter zu gestalten. Zu diesem Thema hat es Fortbildungen gegeben.

 

15. AUFSICHTSKONZEPT

15.1. Pausenaufsichten

Zu Beginn des Schuljahres werden in einer Lehrerkonferenz alle Aufsichtszeiten entsprechend der Lehrerstundenzahl verteilt. Die Pausenaufsichten sind wie folgt festgelegt:

Frühaufsicht:     7:40 Uhr – 7:55 Uhr         auf dem Schulhof              1 Lehrkraft

  1. Hofpause: 9:45 Uhr – 10:00 Uhr auf dem Schulhof              1 Lehrkraft
  2. Hofpause: 11:35 Uhr – 11:50 Uhr auf dem Schulhof              1 Lehrkraft

Alle aufsichtsführenden Kollegen sind dafür verantwortlich, rechtzeitig  auf dem Schulhof zu sein.

Ist absehbar, dass ein Kollege die Aufsicht nicht leisten kann (Schulausflug, anderw. verhindert),  kümmert er/ sie sich eigenständig um Ersatz bzw. Tausch mit einer anderen Lehrkraft.

Im Krankheitsfall teilt die Schulleitung Vertretungskräfte ein.

Die Lehrkräfte in den Klassen haben so lange Aufsichtspflicht, bis alle Kinder die Klasse und den Flur verlassen haben.

Auf dem Schulhof achtet die Aufsicht auf die sachgemäße Benutzung der Spielgeräte und ist für die Kinder jederzeit in Notfällen erreichbar. Bereiche oder Spielgeräte, die aus diversen Gründen nicht bespielbar sind, werden mit Absperrband gekennzeichnet (geschieht durch Lehrkraft, Schulleitung, Hausmeister oder Gemeinde). Die Kinder dürfen das Schulgelände nicht verlassen.  Benötigt die Lehrkraft Unterstützung (schwere Verletzung eines Kindes oder andere Notfallsituation), kann ein zuverlässiges Kind zum  Lehrerzimmer geschickt werden. Am Ende der Pause sorgt die Aufsicht dafür, dass die Kinder den Schulhof zügig verlassen. Dann schließt sie die Türen. Nach der zweiten Hofpause übernehmen die Mitarbeiter der OGS und Plapperkiste die Aufsicht auf dem Hof.

Endet für Kinder nach der 4. Stunde (11:35 Uhr) der Unterricht, gilt folgende Regelung:

Kinder, die zu Fuß nach Hause gehen, dürfen direkt nach Schulschluss gehen.                                 
Kinder, die mit dem Bus fahren, bleiben während der Pause (bis 11:50 Uhr) auf dem Schulhof und gehen nach der Pause zur Haltestelle. Da die Bushaltestelle außerhalb des Schulgeländes liegt, besteht dort keine Aufsichtspflicht durch das Lehrpersonal. Die aufsichtsführenden Lehrkräfte haben die Aufgabe, stichprobenartig vom Schultor aus zu überprüfen, dass noch keine Kinder an der Bushaltestelle stehen. Die Schüler werden über das richtige Verhalten an der Haltestelle und im Bus belehrt.

Im Fall einer Regenpause bleiben die Kinder in der Klasse, in der sie Unterricht hatten. Dort hat die entsprechende Lehrkraft Aufsicht. Auf dem Flur bzw. im Foyer dürfen die Kinder nur spielen, wenn dort eine Aufsichtsperson ist.
Die Entscheidung, ob Regenpause ist, obliegt der jeweiligen Pausenaufsicht und muss rechtzeitig bekannt gegeben werden.

Alle Schüler werden zu Beginn des Schuljahres und ggf. anlassbezogen über das Verhalten und die schulinternen Regeln in den Pausen belehrt. Dafür verantwortlich sind die Klassenlehrer.

15.2. Schulische Veranstaltungen

Bei allen schulischen Veranstaltungen haben die Lehrkräfte im vorgegebenen Zeitraum die Aufsichtspflicht für die Schüler der Schule. Dies gilt nicht für Geschwisterkinder.  Bei Ausflügen oder Klassenfahrten müssen ausreichend Aufsichtspersonen anwesend sein. Die Entscheidung, ob eine weitere Begleitung notwendig ist, trifft der Lehrer unter Berücksichtigung der Klassensituation und der Art des Ausfluges.

Für den Schwimmunterricht gilt folgende Regelung:

Die Gruppe, die zum Schwimmen fährt, wird auf der Fahrt zum Schwimmbad und auf der Rückfahrt von einer Lehrkraft und wenn möglich von einer weiteren Aufsichtsperson (Eltern) begleitet.

Sollte neben der Lehrkraft keine weitere Begleitung vorhanden sein, entscheidet die begleitende Lehrkraft, ob eine sichere Fahrt und der Schwimmlehrer, ob ein sicherer Schwimmunterricht gewährleistet ist.

Die Organisation einer Schwimmbegleitung (Eltern) obliegt dem jeweiligen Fachlehrer für Schwimmen.

15.3. Besondere Situationen

Kurzfristiger Unterrichtsausfall:

  • OGS und Plapperkiste werden informiert, welche Kinder schon eher in die Betreuung kommen.
  • Eltern, deren Kinder nicht in einer Betreuung sind, können angerufen werden, um abzuklären, ob das Kind eher nach Hause gehen darf.
  • Eltern können schriftlich hinterlegen, dass ihr Kind jederzeit allein nach Hause kann.
  • Kinder, deren Eltern nicht erreicht werden können, und die nicht allein nach Hause dürfen, bleiben bis zum Ende ihrer Unterrichtszeit in der Schule und werden beaufsichtigt.

Hitzefrei:

  • Verkürzter Unterricht nach Hitzefrei-Regelung (s. Homepage)

Nicht vorhersehbare Verlängerung eines Ausfluges über die Unterrichtszeit hinaus:

  • Eltern, deren Kinder nicht in der Betreuung sind, werden informiert.
  • Kinder werden so lange beaufsichtigt, bis sie evtl. zu einem späteren Zeitpunkt nach Hause können.

(Busfahrplan hängt im Foyer aus)

 

16. VERTRETUNGSKONZEPT

Eine Vertretung wird so organisiert, dass die Aufrechterhaltung von Unterricht im Vordergrund steht.

16.1. Vertretungsunterricht bei kurzfristiger Erkrankung der Lehrkraft

Erkrankt ein Kollege akut, erfolgt unverzüglich eine Meldung an die Schulleitung. Dies kann über die Rufnummer der Schule oder über Handy erfolgen.

Abhängig von der vorherrschenden Personalsituation bzw. den aktuellen Rahmenbedingungen,  wird der Vertretungsunterricht über die Aufteilung der Klasse auf andere Lerngruppen, die Übernahme beider Klassen durch den Parallelkollegen oder die Vertretung durch eine freie Lehrkraft (ggf. sonderpädagogische Lehrkraft) organisiert. Diese Regelung gilt sowohl für den Fachunterricht, als auch den Unterricht in der Farbgruppe unter Berücksichtigung von §61 LBG und § 13 ADO (Mehrarbeit im Schuldienst).

Sind sogenannte Randstunden oder eine AG betroffen (5./6. Stunde) und ist es nicht möglich, diese zu vertreten, werden Kinder, die in der Betreuung (Plapperkiste und OGS) sind, nach der 4. Stunde betreut. Die anderen Kinder bleiben während dieser Zeit in der Schule in anderen Lerngruppen. Können deren Eltern telefonisch erreicht werden, dürfen sie ggf. auch nach Hause gehen.

16.2. Vertretungsunterricht bei vorhersehbarem oder längerfristigem Ausfall der Lehrkraft

Ist absehbar, dass ein Kollege keinen planmäßigen Unterricht erteilen kann (aus gesundheitlichen Gründen, Fortbildung, genehmigte Beurlaubung,…), wird ein Vertretungsplan für diesen Zeitraum erstellt unter der Berücksichtigung von §61 LBG und §13 ADO (Mehrarbeit im Schuldienst). Hierbei steht immer im Vordergrund, den Schulalltag der Schüler aufrechtzuerhalten und die zu erteilende Stundenzahl zu ermöglichen. Bei längerfristigem Vertretungsunterricht werden die Eltern über die Vertretungssituation informiert.

Sind alle Möglichkeiten und Ressourcen einer Vertretung erschöpft, lässt es sich nicht vermeiden, Unterricht ersatzlos ausfallen zu lassen. In diesem Fall werden Kinder, die in der Betreuung sind (Plapperkiste/ OGS), in der Zeit des Unterrichtsausfalls betreut. Dafür ist eine Absprache zwischen Schulleitung und Betreuungskräften, ggf. SKF nötig.

16.3. Krankmeldung der Lehrkraft

Jede Form des Ausfalls eines Kollegen erfordert eine unverzügliche Meldung an die Schulleitung. Danach ist eine Rückmeldung in der Schule bzgl. weiterer Krankheitstage erforderlich. Für Tarifangestellte Lehrer gilt eine Attestpflicht ab dem 3. Kalendertag, für beamtete Lehrer ab dem 3. Arbeitstag.

Lehramtsanwärter melden sich in der Schule und im Seminar krank. Ein evtl. Attest ist beiden Einrichtungen vorzulegen.

Seiteneinsteiger melden sich in der Schule und ggf. im Seminar krank. Die Fehltage und ein Attest werden durch die Schulleitung an das Schulamt weitergeleitet.

Lehrkräfte, die sich während der Elternzeit selbst vertreten, müssen ab dem 2. Fehltag ein Attest vorlegen.

 

17. BETREUUNGSKONZEPT

17.1. Die Plapperkiste

Seit der Gesetzgeber im Jahre 1988 die Möglichkeit einer „Betreuung vor und nach dem Unterricht“ schuf, existiert an unserer Schule die „Plapperkiste“. Träger ist der Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF Düren). Er kümmert sich um die Finanzen, stellt das Betreuungspersonal ein und kümmert sich intensiv und engagiert um die in der Plapperkiste angemeldeten Kinder. Sie werden betreut bis zum Ende des Unterrichtsvormittages, also bis 13:20 Uhr.

Die Kinder können spielen und basteln. Bei schönem Wetter wird das vielfältige Angebot auf dem Schulhof genutzt. Je nach Größe der Gruppe stehen bis zu 4 Betreuer zur Verfügung, die sich um die Kinder kümmern. Die Plapperkistenkinder sind auch versorgt, wenn einmal aus Vertretungsgründen der Unterricht später beginnen muss.

17.2. Die Offene Ganztagsschule

Diese Form der Betreuung existiert an unserer Schule seit dem Schuljahr 2007/08. Träger ist der SKF Düren. Wie der Name schon andeutet, werden die hier angemeldeten Kinder den ganzen Tag, also auch im Nachmittagsbereich, betreut.

Es gibt 2 Gruppen, die von je 2 hauptamtlichen ausgebildeten Fachkräften geleitet werden. Zu jeder Gruppe gehört auch noch eine 2. Fachkraft. Komplettiert wird das Team durch 1 Küchenfachkraft.

Die Kinder machen ihre Hausaufgaben in der Schule nach dem Unterricht und werden dabei in der überwiegenden Zeit von Lehrern betreut. Das Hausaufgabenkonzept ist in enger Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium entstanden.

Das Mittagessen nehmen die Kinder in ihren Gruppenräumen ein. Im Nachmittagsbereich gibt es verschiedene Aktivitäten (Trommel-AG, Fußball-AG, Tanz-AG etc.). Aber auch das freie Spiel draußen, Wanderungen und gemeinsame Fahrten gehören zum festen Bestandteil der Aktivitäten.

In den Herbstferien findet in der 1. Ferienwoche eine Betreuung in der OGS statt, ebenso in der 1. Woche der Osterferien und in der  1. und 2. Woche der Sommerferien. Die Betreuung ist ebenfalls dann gesichert, wenn das Kollegium sich in einer Ganztagskonferenz fortbildet.

Die Gruppenleiter nehmen, falls erforderlich, an Dienstbesprechungen oder Konferenzen teil. Der Austausch mit den Kollegen der OGS ist fester Bestandteil unserer Arbeit.